Ei­ge­ne Stär­ken

Rheinische Post Goch - - LESERBRIEFE -

Bei den letz­ten Land­tags­wah­len ha­ben zwei Par­tei­en ge­won­nen: die AfD an Stim­men und die SPD an Er­kennt­nis. Letz­te­re scheint an Andrea Nah­les al­ler­dings vor­bei­ge­gan­gen zu sein, denn – ty­pisch für ei­ne Ver­lie­re­rin – fühlt sie sich be­ru­fen, der Kon­kur­ren­tin der nächs­ten Bun­des­tags­wahl et­was am Zeug zu f li­cken. Sie über­sieht da­bei, dass sie da­mit die ei­ge­ne Re­gie­rungs­che­fin her­ab­zu­set­zen ver­sucht und dass in Rhein­land-Pfalz die SPD-Kan­di­da­tin Ma­lu Drey­er ge­won­nen hat, weil sie die Po­li­tik An­ge­la Mer­kels un­ter­stützt und Ju­lia Klöck­ner von der CDU ih­rer Par­tei­vor­sit­zen­den in den Rü­cken fiel. Das war kein Sieg der SPD, son­dern der ei­ner star­ken Per­sön­lich­keit ge­gen ei­ne Geg­ne­rin mit Schwä­chen. Dass Nah­les die AfD als vor­über­ge­hen­de Er­schei­nung un­ter­schätzt, ist leicht­sin­nig, und dass die CSU die Flücht­lings­po-

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