Ren­ten­kas­se mit bis­he­ri­gen Re­for­men stark be­las­tet

Rheinische Post Goch - - STIMME DES WESTENS -

Ko­ali­ti­ons­ver­trag Uni­on und SPD hat­ten sich 2013 auf ein Ren­ten­pa­ket ge­ei­nigt, das be­reits in Kraft ge­tre­ten ist. Es kos­tet die Ren­ten­ver­si­che­rung 160 Mil­li­ar­den Eu­ro bis 2030. Öko­no­men hat­ten vor den Kos­ten für künf­ti­ge Ge­ne­ra­tio­nen ge­warnt. Ren­te mit 63 Die SPD hat durch­ge­setzt, dass Ver­si­cher­te mit 45 Jah­ren Bei­trags­zah­lung ab 1. Ju­li 2014 mit 63 Jah­ren oh­ne Ab­schlä­ge in Ren­te ge­hen konn­ten. Zu­vor war dies erst ab 65 mög­lich. Pro­fi­tiert ha­ben vor al­lem männ­li­che Fach­ar­bei­ter mit hö­he­ren Ren­ten. Da das all­ge­mei­ne Ren­ten­ein­tritts­al­ter schritt­wei­se bis 2029 auf 67 Jah­re steigt, nimmt auch das Al­ter für die ab­schlag­freie Früh­ren­te zu. Müt­ter­ren­te Die Uni­on hat ei­ne bes­se­re An­er­ken­nung von Er­zie­hungs­zei­ten für Kin­der durch­ge­setzt, die vor 1992 ge­bo­ren wur­den. Für sie konn­te bis­her ein Jahr Kin­der­er­zie­hungs­zeit be­rück­sich­tigt wer­den. Seit Ju­li 2014 kann für al­le Müt­ter oder Vä­ter, de­ren Kin­der vor 1992 ge­bo­ren wur­den, ein zu­sätz­li­ches Jahr mit Kin­der­er­zie­hungs­zei­ten an­ge­rech­net wer­den. Da­durch kön­nen sich Al­ters-, Er­werbs­min­de­rungs- und Hin­ter­blie­be­nen­ren­ten er­hö­hen.

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