Ver­bot se­xis­ti­scher Wer­bung: Uni­on stoppt SPD-Plä­ne

Rheinische Post Goch - - POLITIK -

BER­LIN (may-) Die Uni­ons­frak­ti­on hat SPD-Plä­nen für ein Se­xis­musWer­be­ver­bot ei­ne kla­re Ab­sa­ge er­teilt. „Die Bun­des­re­gie­rung ist kei­ne staat­li­che Sit­ten­po­li­zei“, sag­te der Par­la­men­ta­ri­sche Ge­schäfts­füh­rer der Uni­on, Micha­el Grosse-Brö­mer. Das Jus­tiz­mi­nis­te­ri­um dür­fe sich nicht als Exe­ku­tiv­or­gan für SPDPar­tei­tags­be­schlüs­se miss­ver­ste­hen. „Wir brau­chen kei­ne staat­li­che Ein­mi­schung in je­den Be­reich der Ge­sell­schaft“, un­ter­strich der CDUPo­li­ti­ker. Zu­vor wa­ren Plä­ne von Bun­des­jus­tiz­mi­nis­ter Hei­ko Maas (SPD) für ein Ver­bot ge­schlech­ter­dis­kri­mi­nie­ren­der Wer­bung be­kannt­ge­wor­den. Als Kon­se­quenz aus den se­xis­ti­schen Aus­schrei­tun­gen von Mi­gran­ten in Köln in der Sil­ves­ter­nacht sol­le ei­ne ent­spre­chen­de Än­de­rung des Ge­set­zes ge­gen den un­lau­te­ren Wett­be­werb in Kür­ze in der Re­gie­rung be­ra­ten wer­den. Ziel sei die Ver­brei­tung ei­nes „mo­der­ne­ren Ge­schlech­ter­bil­des“in Deutsch­land.

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