Vik­to­ria wit­tert ge­gen VSF Amern Mor­gen­luft

Rheinische Post Goch - - SPORT LOKAL - VON FRANK GIIPMANN

Den ers­ten Sieg seit Mo­na­ten wol­len die Go­cher mit ei­nem wei­te­ren Er­folg im nächs­ten Heim­spiel ge­gen Amern heute Abend ver­gol­den (An­stoß 20 Uhr). Nach Wo­chen der Tris­tesse und ei­ner de­pri­mie­ren­den Se­rie der Er­folgs­lo­sig­keit hat die Go­cher Vik­to­ria mit dem 5:1-Kan­ter­sieg ge­gen Oden­kir­chen ei­ne ge­hö­ri­ge Por­ti­on Bal­last von den Schul­tern wer­fen kön­nen. Nun hof­fen die We­ber­städ­ter, dass der Be­frei­ungs­schlag sich nicht nur als ein Stroh­feu­er ent­puppt. Der Schwung des her­bei­ge­sehn­ten ers­ten Sie­ges seit En­de Sep­tem­ber soll in die be­reits am heu­ti­gen Abend an­ste­hen­de nächs­te Auf­ga­be ge­gen VSF Amern mit­ge­nom­men wer­den (An­stoß 20 Uhr). „Der Sieg war sehr wich­tig für uns. Wir hät­ten auch in den Spie­len zu­vor schon ei­ni­ge Punk­te ver­dient ge­habt, aber ha­ben es da nie ins Ziel brin­gen kön­nen. Das ist uns jetzt end­lich ge­lun­gen. Das macht Ap­pe­tit auf mehr“, vi­siert Coach Wim Wou­ter­se die nächs­ten drei Zäh­ler an, denn nur die­se wür­den dem Schluss­licht im Ab­stiegs­kampf nach­hal­tig wei­ter hel­fen.

Ein Selbst­läu­fer ist aber nicht zu er­war­ten. Auch das kla­re 5:1 vom Wo­che­n­en­de kann nicht dar­über hin­weg­täu­schen, dass der Weg zum Er­folg im ers­ten Durch­gang zu­nächst noch ei­ne zä­he An­ge­le­gen­heit war. Doch die Go­cher blie­ben dran, lie­ßen kaum et­was zu und nutz­ten die sich bie­ten­den Chan­cen. „Das soll­te den Jungs Selbst­ver­trau­en ge­ben. Die Köp­fe sind hof­fent­lich wie­der ein biss­chen frei­er jetzt“, er­klärt Wou­ter­se, der sich vor al­lem dar­über freu­te, dass sei­ne Elf nach dem ers­ten Ge­gen­wind in Form des An­schluss­tref­fers der Gäs­te im Ge­gen­satz zu den Vor­wo­chen die­ses Mal nicht aus­ein­an­der­fiel.

Zwei­fel­los tat da­bei die Rück­kehr von Takt­ge­ber Tim Janz au­ßer­or­dent­lich gut. „Er ist für mich der bes­te Spie­ler, den ich bis­her in der Lan­des­li­ga ge­se­hen ha­be“, weiß Wou­ter­se um die Wich­tig­keit sei­nes Füh­rungs­spie­lers. Doch auch an­de­re wuss­ten am Sonn­tag zu über­zeu­gen. Al­len vor­an Se­bas­ti­an van Bra­kel, der sich in sei­ne neue un­ge­wohn­te Rol­le als Mit­tel­stür­mer hin­ein­biss und mit zwei Tref­fern für den im­men­sen Auf­wand be­lohnt wur­de. Oder auch Lu­kas Er­nes­ti, der als un­er­müd­li­cher Bal­le­r­obe­rer im Mit­tel­feld wie­der an­stei­gen­de Form be­wies.

Grund zu per­so­nel­len Ve­rän­de­run­gen lieferte der Er­folg am Sonn­tag nicht. An­de­re wie auch Jan-Lu­ca Geurtz müs­sen sich zu­nächst wie­der auf­drän­gen, wo­bei Wou­ter­se be­tont, dass ge­ra­de im Ab­stiegs­kampf al­le Ak­teu­re ge­braucht wer­den. Kay Tas­senaar klag­te nach ei­nem Zu­sam­men­prall im Spiel An­fang der Wo­che noch über Kopf­schmer­zen. Für ihn stün­de Ka­pi­tän Pe­ter Jan­ßen nach sei­ner Gelb­sper­re als Er­satz pa­rat.

Geg­ner VSF Amern konn­te mit ei­nem 1:0 ge­gen Rhe­de nach sechs sieg­lo­sen Par­ti­en ei­ne Ne­ga­tiv­se­rie be­en­den und sich wie­der et­was Luft ver­schaf­fen, braucht aber noch Zäh­ler für den Klas­sen­er­halt. Im Hin­spiel blie­ben die Schwalm­ta­ler mit 2:0 er­folg­reich. Die Go­cher wer­den al­les da­ran set­zen, da­für heute Abend Re­van­che zu neh­men.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.