Sechs-Punk­te-Spiel für den SV Hö.-Nie.

Rheinische Post Goch - - SPORT LOKAL - VON HANS-GERD SCHOU­TEN

Fuß­ball-Ober­li­ga: Auf die Schwarz-Gel­ben war­tet in­ner­halb von vier Ta­gen das zwei­te Heim­spiel. Am Sonn­tag ist der VfB Hil­den zu Gast.

Drei enorm wich­ti­ge Punk­te im Ab­stiegs­kampf hat der SV Hön­ne­pelNie­der­mörm­ter mit dem 2:0-Heim­er­folg über den SC Ka­pel­len/Erft auf dem „be­ben­den Acker“ein­ge­fah­ren. Doch die Schwarz-Gel­ben müs­sen trotz des op­tisch gu­ten zwölf­ten Ta­bel­len­plat­zes wei­ter mit der Ab­stiegs­angst le­ben. Die U23 des MSV Duis­burg hat als Ta­bel­len-15. nur zwei Punk­te we­ni­ger auf dem Kon­to. Es bahnt sich für et­li­che Mann­schaf­ten ein enorm span­nen­der Kampf um den Klas­sen­er­halt ein.

Mor­gen ge­nie­ßen die Man­nen von Trai­ner „Schorsch“Me­wes er­neut Heim­recht und tref­fen auf den punkt­glei­chen VfB Hil­den. Im Hin­spiel ver­lor Hö.-Nie. un­glück­lich mit 2:3. Da­ni­el Boldt und Jo­nas Röl­ver hat­ten die Gäs­te zwei­mal in Füh­rung ge­bracht, Jan­nik We­ber je­weils aus­ge­gli­chen. Ste­fan Schaumburg be­sie­gel­te in der 54. Mi­nu­te die Nie­der­la­ge, die durch­aus hät­te ver­mie­den wer­den kön­nen.

Trai­ner Me­wes will von sei­nem Team auch ge­gen Hil­den ei­nen schnör­kel­lo­sen Fuß­ball se­hen. In der jet­zi­gen Si­tua­ti­on sei ri­si­ko­rei­ches Spiel völ­lig fehl am Plat­ze. „Wir müs­sen wie­der kon­zen­triert bei der Sa­che sein und viel Lauf­be­reit­schaft zei­gen. Hil­den spielt ei­nen ähn­li­chen Stil wie wir und agiert viel mit lan­gen Bäl­len. Da­her müs­sen wir hin­ten sehr wach­sam sein“, so Me­wes.

Im Team des VfB Hil­den sind Jan­nik We­ber und Ste­fan Schaumburg die Sturm­spit­zen, die auf Grund ih­rer Kör­per­grö­ße sehr kopf­ball­ge­fähr­lich sind. So­mit muss die Heim­mann­schaft vor al­lem bei Stan­dard­si­tua­tio­nen höl­lisch auf­pas­sen. Die von Björn Schef­fels, der Ge­org Kress ab­ge­löst hat, trai­nier­te Mann­schaft be­zeich­net Me­wes als kampf­stark: „Wir müs­sen voll ge­gen­hal­ten und ver­su­chen, un­ser Spiel durch­zu­brin­gen, in­dem wir viel über au­ßen agie­ren. Ge­gen ei­nen di­rek­ten Kon­kur­ren­ten müs­sen wir zu Hau­se ge­win­nen, ein Un­ent­schie­den ist ein­fach zu we­nig.“

Im Fal­le ei­ner Nie­der­la­ge droht den Schwarz-Gel­ben das Ab­rut­schen auf ei­nen Ab­stiegs­platz. Bei dann nur noch zwei Heim- und sechs Aus­wärts­spie­len wä­re die Si­tua­ti­on für die Me­wes-Trup­pe sehr brenz­lig. Per­so­nell dürf­te es ge­gen­über der Be­geg­nung ge­gen Ka­pel­len kaum Ve­rän­de­run­gen ge­ben. Frag­lich ist le­dig­lich das Mit­wir­ken von Ben­ja­min Schüssler, dem wie­der ein­mal mus­ku­lä­re Pro­ble­me zu schaf­fen ma­chen.

Ges­tern Abend ab­sol­vier­te Hö.Nie. nur ein leich­tes Trai­ning. „Die Spie­ler müs­sen re­ge­ne­rie­ren, die eng­li­sche Wo­che zehrt an der Sub­stanz“, ar­gu­men­tiert Me­wes und hofft dar­auf, dass sei­ne Man­nen ein ähn­lich en­ga­gier­tes Match ab­lie­fern wie am Mitt­woch­abend ge­gen die fa­vo­ri­sier­ten Ka­pel­le­ner, als mann­schaft­li­che Ge­schlos­sen­heit und Lei­den­schaft die Ba­sis zum Er­folg wa­ren. „Wenn wir mit der glei­chen Ein­stel­lung wie ge­gen Ka­pel­len auch mor­gen auf den Platz ge­hen, soll­te es den ge­wünsch­ten Er­folg ge­ben kön­nen. Wir soll­ten uns aber auf kampf­star­ke Hil­de­ner ein­stel­len“, sagt Me­wes.

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