NOTENBANK

Rheinische Post Goch - - WIRTSCHAFT -

FRANK­FURT (dpa) Die Eu­ro­päi­sche Zen­tral­bank (EZB) ver­schärft ih­re Po­li­tik des bil­li­gen Gel­des vor­erst nicht. Der EZB-Rat be­ließ ges­tern den Leit­zins, zu dem sich Ge­schäfts­ban­ken bei der Notenbank Geld lei­hen kön­nen, auf dem Re­kord­tief von null Pro­zent. Der Straf­zins für Geld, das Banken über Nacht bei der EZB par­ken, be­trägt wei­ter 0,4 Pro­zent. Das um­strit­te­ne Pro­gramm zum Kauf von Staats­an­lei­hen und an­de­ren Wert­pa­pie­ren wur­de aus­ge­wei­tet. Die EZB kauft seit April Pa­pie­re im Vo­lu­men von 80 Mil­li­ar­den Eu­ro mo­nat­lich. EZBPrä­si­dent Ma­rio Draghi wies die Kri­tik aus Deutsch­land an der Geld­po­li­tik zu­rück. „Wir ha­ben den Auf­trag, Preis­sta­bi­li­tät für die ge­sam­te Eu­ro-Zo­ne zu wah­ren, nicht nur für Deutsch­land“, sag­te er. Uni­ons­po­li­ti­ker hat­ten der Notenbank vor­ge­wor­fen, sie ent­eig­ne mit ih­rer Geld­po­li­tik die deut­schen Spa­rer.

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