Su­per­mi­nis­te­ri­um

Rheinische Post Goch - - STIMME DES WESTENS -

Der Ko­ali­ti­ons­ver­trag in Mainz steht. Die FDP be­kommt in Rhein­land-Pfalz die Kon­trol­le über ein so­ge­nann­tes Su­per­mi­nis­te­ri­um, ver­ant­wort­lich für Wirt­schaft, Ver­kehr und Land­wirt­schaft. Mit dem Prä­fix „su­per“(la­tei­nisch für „über“) wer­den ger­ne Be­grif­fe ver­se­hen, die un­ge­wöhn­li­che oder er­folg­rei­che Vor­gän­ge und Per­so­nen be­schrei­ben. Der „Su­per­markt“zum Bei­spiel eta­blier­te sich nach dem Zwei­ten Welt­krieg, als vie­le Ein­zel­händ­ler ih­re Ge­schäf­te wei­ter­ent­wi­ckel­ten. Ein Bei­spiel für ei­ne po­si­ti­ve Kon­no­ta­ti­on ist Su­per­held, die Be­zeich­nung für Über­men­schen, tu­gend­haft und un­er­reich­bar. Wie Su­per­mi­nis­te­ri­um sich künf­tig liest, ist auch von der Ar­beit der FDP ab­hän­gig. Schließ­lich kennt un­se­re Spra­che auch den Su­per-GAU: den „über­größ­ten“an­zu­neh­men­den Un­fall. th

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