Ree­ser Rhein­brü­cke we­gen Glatt­eis ge­sperrt

Rheinische Post Goch - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

REES (csr/tsp) Das win­ter­ähn­li­che Wetter mit­ten im Früh­ling hat vie­le Au­to­fah­rer in Nord­rhein-West­fa­len über­rascht. Im Nor­den des Lan­des führ­te die Wit­te­rung zu Un­fäl­len; auf der Rhein­brü­cke in Rees (Kreis Kle­ve) rutsch­ten meh­re­re Au­tos in die Leit­plan­ken. Es kam le­dig­lich zu Blech­schä­den, ver­letzt wur­de nie­mand. Ein Fahr­zeug wur­de so stark be­schä­digt, dass es ab­ge­schleppt wer­den muss­te. Ein Au­gen­zeu­ge be­rich­te­te, man ha­be sich we­gen der Glät­te auf der Brü­cke kaum auf den Bei­nen hal­ten kön­nen. Feu­er­wehr und Po­li­zei sperr­ten die Rhein­que­rung bis zum Ein­tref­fen von Streu­fahr­zeu­gen. Auf bei­den Sei­ten der Über­füh­rung kam es zu lan­gen Staus. Die Sper­rung konn­te ge­gen 6.40 Uhr auf­ge­ho­ben wer­den.

Au­to­fah­rer in NRW müs­sen sich auch in den kom­men­den Ta­gen auf glat­te Stra­ßen ein­rich­ten, sagt Franz Mo­lé vom DWD. „Vor al­lem in hö­he- ren La­gen kann es glatt wer­den, aber auch im Flach­land steigt die Glät­te­ge­fahr.“Heim­tü­ckisch sei die­se Glät­te vor al­lem, weil sie nur an ver­ein­zel­ten Stel­len auf­tre­te und vie­le Au­to­fah­rer nicht mehr mit ver­eis­ten Fahr­bah­nen rech­ne­ten. Hin­zu kom­me die Ge­fahr, auf re­gen­nas­sen Stra­ßen vom Son­nen­licht ge­blen­det zu wer­den.

Für die Jah­res­zeit bleibt es in NRW auch wei­ter­hin un­ge­wöhn­lich kalt. In Düs­sel­dorf la­gen die Tem­pe­ra­tu­ren ges­tern nur knapp über dem vom Deut­schen Wet­ter­dienst (DWD) auf­ge­zeich­ne­ten Mi­nus­re­kord für En­de April; am 25. April 1980 wur­den 6,8 Grad ge­mes­sen. Dau­er­haft zwei­stel­li­ge Tem­pe­ra­tu­ren wer­den erst ab Don­ners­tag er­reicht. „Es bleibt aber wei­ter­hin wech­sel­haft mit Schau­ern. Nachts wird es im­mer noch kalt“, so Mo­lé. An­fang Mai kön­ne es dann aber bis zu 15 Grad warm wer­den.

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