Win­nen­den: Va­ter des Amok­läu­fers schei­tert mit Kla­ge

Rheinische Post Goch - - PANORAMA -

HEIL­BRONN/WIN­NEN­DEN (dpa) Die Psych­ia­ter des Amok­läu­fers von Win­nen­den müs­sen sich nicht am Scha­den­er­satz für die Op­fer der Blut­tat mit 16 To­ten be­tei­li­gen. Das Land­ge­richt Heil­bronn wies ei­ne ent­spre­chen­de Kla­ge vom Va­ter des Tä­ters ab. Die Ex­per­ten des Zen­trums für Psych­ia­trie in Weins­berg hät­ten die Amok­tat des 17-jäh­ri­gen Tim K. zu kei­ner Zeit vor­her­se­hen kön­nen oder gar müs­sen, ur­teil­te das Land­ge­richt. Zwar sei­en da­mals Be­hand­lungs­feh­ler ge­macht wor­den, die­se sei­en aber nicht mit­ur­säch­lich für die Tat. Der Va­ter des Amok­läu­fers hat­te ge­for­dert, dass die Ärz­te und The­ra­peu­ten die Hälf­te des Scha­den­er­sat­zes über­neh­men, den er an Op­fer, Hin­ter­blie­be­ne, die Stadt Win­nen­den und die Un­fall­kas­se zah­len muss.

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