Bes­se­rer Zu­gang zur Ren­ten­kas­se für Ru­he­ständ­ler

Rheinische Post Goch - - WIRTSCHAFT -

BER­LIN (dpa) Für vie­le Ru­he­ständ­ler, die wäh­rend der Er­zie­hung ih­rer Kin­der nicht ge­ar­bei­tet ha­ben und über den Part­ner ver­si­chert wa­ren, ist ab Au­gust ei­ne güns­ti­ge­re Kran­ken­ver­si­che­rung mög­lich. Vor­aus­set­zung für die oft güns­ti­ge­re Ver­si­che­rung in der Kran­ken­ver­si­che­rung der Rent­ner (KVdR) ist, dass ei­ne „Vor­ver­si­che­rungs­zeit“er­füllt ist. Rent­ner müs­sen da­für die 9/10Re­gel er­fül­len. Das heißt, dass Be­trof­fe­ne in der zwei­ten Hälf­te ih­res Er­werbs­le­bens min­des­tens 90 Pro­zent in der Ge­setz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung ver­si­chert wa­ren. Zum 1. Au­gust 2017 än­dern sich nun die Vor­aus­set­zun­gen: Dann wer­den für je­des Kind drei Jah­re pau­schal als Vor­ver­si­che­rungs­zeit an­ge­rech­net.

Zum 1. Au­gust wird auch die Lis­te der Be­rufs­krank­hei­ten er­wei­tert. Dann wer­den fünf wei­te­re Er­kran­kun­gen auf­ge­nom­men – dar­un­ter Fo­ka­le Dys­to­nie (Mus­kel­krämp­fe) bei In­stru­men­tal­mu­si­kern, Eier­stock­krebs durch As­best oder Leuk­ämie durch das Gas 1,3-Bu­ta­di­en.

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