Staats­oper Wi­en: Phil­ip­pe Jor­dan wird Mu­sik­di­rek­tor

Rheinische Post Goch - - KULTUR -

WI­EN (dpa) Der Schwei­zer Di­ri­gent Phil­ip­pe Jor­dan wird neu­er Mu­sik­di­rek­tor der Wie­ner Staats­oper. Jor­dan tritt den Pos­ten im Sep­tem­ber 2020 an. Ne­ben der Lei­tung von Neu­pro­duk­tio­nen und Re­per­toireVor­stel­lun­gen wer­de er als Di­rek­ti­ons­mit­glied den ge­sam­ten mu­si­ka­li­schen Be­reich lei­ten und struk­tu­rell mit­ge­stal­ten. Der 42-Jäh­ri­ge ist der­zeit mu­si­ka­li­scher Lei­ter der Pa­ri­ser Bas­til­le-Oper so­wie Chef­di­ri­gent der Wie­ner Sym­pho­ni­ker. Ak­tu­ell di­ri­giert er bei den Bay­reu­ther Fest­spie­len Richard Wa­g­ners Oper „Die Meis­ter­sin­ger von Nürn­berg“in der neu­en Ins­ze­nie­rung von Re­gis­seur Bar­rie Ko­s­ky. Es ist die ers­te Per­so­nal­ent­schei­dung des de­si­gnier­ten Wie­ner Staats­opern-Di­rek­tors Bog­dan Ro­scic. Der Quer­ein­stei­ger aus der Plat­ten­bran­che will ab 2020 fri­schen Wind in das Haus brin­gen. „Phil­ip­pe Jor­dan zählt heu­te zu den we­ni­gen be­deu­ten­den Di­ri­gen­ten, die sich vom Be­ginn ih­res künst­le­ri­schen We­ges an der Oper zu­ge­wandt und noch be­wusst den klas­si­schen Weg des Ka­pell­meis­ters be­schrit­ten ha­ben“, be­grün­de­te Ro­scic sei­ne Ent­schei­dung. Sei­ne Kar­rie­re be­gann der ehe­ma­li­ge Zürcher Sän­ger­kna­be als Ka­pell­meis­ter am Stadt­thea­ter Ulm. Spä­ter wech­sel­te er als As­sis­tent Da­ni­el Ba­ren­bo­ims an die Ber­li­ner Lin­den­oper.

FO­TO: DPA

In „Ju­les und Jim“1962.

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