DRK lädt am Freitag zum Blut­spen­de­ter­min ein

Rheinische Post Goch - - GOCH / UEDEM -

GOCH (RP) „Spen­de Blut!” ist im­mer wie­der auf den Pla­ka­ten des DRKBlut­spen­de­diens­tes West zu se­hen. Die­sem Auf­ruf fol­gen auch täg­lich vie­le ver­ant­wor­tungs­be­wuss­te Men­schen. Doch der Be­darf der Kran­ken­häu­ser ist so hoch, dass es noch mehr Men­schen ge­ben müss­te, für die Blut spen­den so selbst­ver­ständ­lich ist wie der Ein­kauf beim Bä­cker oder die Fahrt mit dem Au­to.

Und da Blut nicht künst­lich er­zeugt wer­den kann, ist das Blut spen­den so (le­bens-)wich­tig! Blut­spen­der sind Le­bens­ret­ter und sor­gen mit ih­rem „Le­bens­saft“da­für, dass für Pa­ti­en­ten im­mer ge­nug Blut­kon­ser­ven be­reit­ste­hen.

Blut zu spen­den ist aber auch ei­ne ge­sell­schaft­li­che Ver­pflich­tung, der ins­be­son­de­re jun­ge Men­schen nach­kom­men soll­ten. Ge­le­gen­heit zur Blut­spen­de bie­tet der DRK-Blut­spen­de­dienst am Freitag, 4. Au­gust, in Pfalz­dorf, Frei­herr-von-Motz­feld-Grund­schu­le, He­ve­ling­s­tra­ße 113, von 15 bis 19 Uhr.

Grund­sätz­lich kann je­der Blut spen­den, der ge­sund ist, min­des­tens 50 Ki­lo­gramm wiegt und 18 Jah­re alt ist. Neu­s­pen­der soll­ten nicht äl­ter als 68 Jah­re sein.

So er­staun­lich es klingt: Der ho­he Be­darf an Blut ist in ers­ter Li­nie ei­ne Fol­ge des me­di­zi­ni­schen Fort­schritts. Vie­le Ope­ra­tio­nen, Or­gan­über­tra­gun­gen und die Be­hand­lung von Pa­ti­en­ten mit bös­ar­ti­gen Tu­mo­ren sind nur dank mo­der­ner Trans­fu­si­ons­me­di­zin mög­lich ge­wor­den. Sta­tis­tisch ge­se­hen wird das meis­te Blut zur Be­hand­lung von Krebs­pa­ti­en­ten be­nö­tigt. Es fol­gen Er­kran­kun­gen des Her­zens, Ma­gen- und Darm­krank­hei­ten und erst an sechs­ter Stel­le Ver­let­zun­gen aus Sport- und Ver­kehrs­un­fäl­len.

Für al­le, die mehr über die Blut­spen­de­ter­mi­ne in Wohn­ort­nä­he wis­sen wol­len, hat der DRK-Blut­spen­de­dienst ei­ne kos­ten­lo­se Ser­vice-Te­le­fon­num­mer ge­schal­tet. Un­ter 0800 - 11 949 11 wer­den mon­tags bis frei­tags von 8 bis 18 Uhr Fra­gen be­ant­wor­tet.

Au­ßer­dem kön­nen sich Blut­spen­de-In­ter­es­sier­te na­tür­lich auch im In­ter­net auf der Sei­te „http:// www.blut­spen­de­dienst-west.de“in­for­mie­ren.

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