Bay­er kommt der EU bei Monsan­to wei­ter ent­ge­gen

Rheinische Post Goch - - WIRTSCHAFT -

LE­VER­KU­SEN (anh) Die Über­nah­me des Saat­gut-Rie­sen Monsan­to zieht sich hin. Bay­er hat den Wett­be­werbs­hü­tern der EU nun wei­te­re Zu­ge­ständ­nis­se an­ge­bo­ten. Das geht aus ei­nem Hin­weis auf der In­ter­net-Sei­te der EU-Kom­mis­si­on her­vor, die un­ter dem Ak­ten­zei­chen „M 8084“den Ver­lauf des Ver­fah­rens do­ku­men­tiert. De­tails zu kon­kre­ten Ver­kaufs­an­ge­bo­ten gibt es je­doch nicht. Doch nun will sich die EU bis zum 22. Au­gust Zeit neh­men, um fest­zu­le­gen, ob sie ei­ne ein­fa­che oder ver­tief­te Prü­fung durch­führt. Bis­lang lief die­se Frist bis zum 7. Au­gust. Da­nach hat die Kom­mis­si­on 90 Ta­ge Zeit, um zu ent­schei­den, ob und un­ter wel­chen Auf­la­gen sie die größ­te Über­nah­me ei­nes deut­schen Un­ter­neh­mens ge­neh­migt. Süd­afri­ka for­dert be­reits, dass sich Bay­er von der Saat­gut-Mar­ke Li­ber­ty­Link und dem Un­kraut­ver­nich­ter Li­ber­ty trennt. Vie­le wei­te­re Be­rei­che dürf­ten hin­zu­kom­men. Bay­er hofft noch, den De­al bis En­de des Jah­res ab­schlie­ßen zu kön­nen. Bay­er-Chef Wer­ner Bau­mann hat­te un­längst er­klärt: „Wir ma­chen Fort­schrit­te in der Dis­kus­si­on mit den Re­gu­lie­rungs­be­hör­den und lie­gen im Zeit­plan.“Die Bay­er-Ak­tie liegt ak­tu­ell bei 107 Eu­ro, deut­lich un­ter ih­rem 52-Wo­chen-Hoch, das sie Mit­te Ju­ni bei 124 Eu­ro er­reich­te.

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