NRW-Mi­nis­te­rin Ina Schar­ren­bach be­sucht St. Ni­co­lai in Kal­kar

Rheinische Post Goch - - BLICKPUNKT KLEVE - VON AN­JA SETT­NIK

KAL­KAR Das hat man nun da­von, wenn ei­ne Mi­nis­te­rin, die auch noch für die Gleich­stel­lung zu­stän­dig ist, zu Be­such kommt: Da ver­schwin­det sie mit Bür­ger­meis­te­rin und der weib­li­chen Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten im Rat­haus und lässt die be­glei­ten­den Her­ren auf dem Markt­platz ste­hen. All­zu schlimm fan­den das Gün­ther Berg­mann, CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter mit Wohn­sitz Kal­kar, Ste­fan Rou­en­hoff, Go­cher Kan­di­dat für ein Bun­des- tags­man­dat, Rats­mit­glied Kar­lHeinz Rott­mann und Ha­rald Münz­ner als Mann für die Öf­fent­lich­keits­ar­beit aber wohl nicht – so konn­ten sie schon ein­mal im Bis­tro „Man­go’s“Platz neh­men, wo auch die neue NRW-Mi­nis­te­rin Ina Schar­ren­bach sich an­schlie­ßend stär­ken durf­te. Die Par­tei­freun­din der War­ten­den ver­tritt in Düs­sel­dorf die The­men Hei­mat, Kom­mu­na­les, Bau und Gleich­stel­lung und ist die­ser Ta­ge un­ter­wegs auf „Hei­mat-Tour“.

Ges­tern lern­te sie da­bei ei­ni­ge Or­te am Nie­der­rhein ken­nen: Em- me­rich, Kal­kar und Is­sum. Sie in­ter­es­sier­te sich dort ins­be­son­de­re für Pro­jek­te, die mit Lan­des­mit­teln ge­för­dert wur­den – in Em­me­rich das Haus „de wit­te Tel­der“, in Is­sum und Kal­kar ging es um Pro­jek­te für die Städ­te­bau­för­de­rung.

Auch die Kul­tur war ein The­ma: Das Jü­di­sche Bet­haus in Is­sum und St. Ni­co­lai in Kal­kar wur­den be­sucht. Die Pro­tes­tan­tin durch die kunst­his­to­risch so be­deu­ten­de Kir­che zu füh­ren, ließ sich Pfar­rer Alois van Do­or­nick nicht neh­men. Der be­kannt­lich eben­falls sach­kun­di­ge Gün­ther Berg­mann er­gänz­te die Aus­füh­run­gen.

Im RP-Ge­spräch be­ton­te Schar­ren­bach, sie fin­de al­le vier Be­rei­che des neu zu­ge­schnit­te­nen Mi­nis­te­ri­ums wich­tig, al­les ha­be mit­ein­an­der zu tun. Zur Hei­mat ge­hö­re die Stadt­ent­wick­lung und das Bau­en, und von den Wohn- und Le­bens­ver­hält­nis­sen sei­en auch die sub­jek­tiv emp­fun­de­ne Si­cher­heit so­wie die Chan­ce von Frau­en auf ad­äqua­te Ar­beits­plät­ze be­trof­fen. Kal­kar hofft auch auf Geld vom Land aus dem In­te­grier­ten Hand­lungs­kon­zept.

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