Die Zei­chen im Er­in­ne­rungs­mal

Rheinische Post Goch - - GOTT UND DIE WELT - VON WER­NER STALDER

Neu­es Büch­lein von Wil­fried Hans­mann mit dem Ti­tel „Der Se­li­ge Karl Leis­ner 1915 – 1945“.

KLEVE/NIE­DER­RHEIN Der In­ter­na­tio­na­le Karl-Leis­ner-Kreis gibt An­fang Sep­tem­ber ei­ne neue Hand­rei­chung im Klein­for­mat her­aus: qua­dra­tisch (13,4 Zen­ti­me­ter mal 13,4 Zen­ti­me­ter), fein und klein, kar­to­niert und bro­schiert, 84 Sei­ten, Kos­ten et­wa sechs Eu­ro, durch­gän­gig far­big, mit ein­drucks­vol­len Fo­tos aus dem Le­ben des Se­li­gen Karl Leis­ner. Der Ti­tel lau­tet: Der Se­li­ge Karl Leis­ner 1915 – 1945. Sein Le­ben und sein Er­in­ne­rungs­mal in Kleve. Ver­lag Butzon&Bercker in Keve­la­er, 2017. ISBN 978-3-76662414-7.

Der Kunst­his­to­ri­ker und Au­tor Wil­fried Hans­mann schreibt ein sinn­haf­tes Buch zum Le­bens­weg des Glau­bens­zeu­gen: Der Se­li­ge Karl Leis­ner, 1915 in Rees am Nie­der­rhein ge­bo­ren, in Kleve auf­ge­wach­sen, und nach lan­gem Haft­mar­ty­ri­um im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Dach­au 1945 in Pla­negg bei Mün­chen ge­stor­ben, ist ei­ne der gro­ßen Glau­bens­ge­stal­ten Eu­ro­pas im 20. Jahr­hun­dert. Der hei­li­ge Papst Jo­han­nes Paul II. sprach ihn im Jahr 1996 se­lig. Vor dem Hin­ter­grund der Le­bens­be­schrei­bung ver­mit­telt Wil­fried Hans­mann die Ge­dan­ken des Künst­lers Bert Ger­res­heim, im Bron­ze­mo­nu­ment dem Se­li­gen Karl Leis­ner „die letz­te und blei­ben­de Kon­tur“zu ge­ben.

Der Bild­hau­er ge­stal­te­te in den Jah­ren 2013/2014 an der Stifts- und Propstei­kir­che Sankt Ma­riä Him­mel­fahrt zu Kleve, der Hei­mat­pfarr­kir­che von Karl Leis­ner, ein Er­in­ne­rungs­mal für ihn.

Die­ses kün­det von sei­ner lei­den­schaft­lich ge­leb­ten Schick­sals­ge­mein­schaft mit Chris­tus und von der Wei­he des Ge­fan­ge­nen zum Pries­ter un­ter ein­zig­ar­ti­gen Um­stän­den im KZ Dach­au, in ei­ner schein­ba­ren Welt oh­ne Gott. Hans­mann gibt tie­fe Ein­bli­cke in die Ent­ste­hung des Er­in­ne­rungs­mals des Bild­hau­ers Bert Ger­res­heim und deu­tet die Zei­chen im Denk­mal. Das klei­ne, äs­the­tisch an­spre­chend ge­stal­te­te Buch eig­net sich her­vor­ra­gend für In­ter­es­sier­te, für Pil­ger und Ver­eh­rer des Se­li­gen Karl Leis­ner, für Be­su­cher des Karl-Leis­ner-Er­in­ne­rungs­mals und der an­de­ren Ge­denk­stät­ten des Se­li­gen in Kleve, Rees, Xan­ten, Keve­la­er, Müns­ter, Telg­te, Schön­statt, Dach­au und Pla­negg. Das Buch kann man be­reits beim Buch­händ­ler oder beim Ver­lag vor­be­stel­len.

Das Er­in­ne­rungs­mal kün­det von der lei­den

schaft­lich ge­leb­ten Schick­sals­ge­mein­schaft

mit Chris­tus.

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