Slo­wa­ki­sche Re­gie­rungs­ko­ali­ti­on zer­bro­chen

Rheinische Post Goch - - POLITIK -

BRA­TIS­LA­VA (dpa) Die zweit­stärks­te Re­gie­rungs­par­tei der Slo­wa­kei hat über­ra­schend die seit knapp ei­nem Jahr be­ste­hen­de Drei-Par­tei­en-Ko­ali­ti­on auf­ge­kün­digt und das Land in ei­ne Re­gie­rungs­kri­se ge­stürzt. „Hier­mit kün­di­ge ich den am 1. Sep­tem­ber 2016 ge­schlos­se­nen Ko­ali­ti­ons­ver­trag zwi­schen den Par­tei­en SmerSD, SNS und Most-Hid auf“, teil­te Par­la­ments­prä­si­dent And­rej Dan­ko sei­nen Ko­ali­ti­ons­part­nern schrift­lich mit. Dan­ko ist Chef der rechts­po­pu­lis­ti­schen Slo­wa­ki­schen Na­tio­nal­par­tei SNS. Der so­zi­al­de­mo­kra­ti­sche Re­gie­rungs­chef Ro­bert Fi­co be­zeich­ne­te das Vor­ge­hen als „ab­sur­den Schritt“. Dan­kos Vi­ze Ja­ros­lav Pas­ka schloss ei­ne Neu­wahl nicht aus. Da­bei wür­de den Re­gie­rungs­par­tei­en al­ler­dings nach jüngs­ten Um­fra­gen ei­ne Nie­der­la­ge dro­hen.

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