ROA­MING

Rheinische Post Goch - - WIRTSCHAFT -

BERLIN (dpa) Der Ver­brau­cher­zen­tra­le Bun­des­ver­band hat an­ge­kün­digt, ge­gen die Ta­rif­po­li­tik von O2 ge­richt­lich vor­zu­ge­hen, weil be­stimm­te Kun­den frei­es EU-Roa­ming nicht au­to­ma­tisch er­hal­ten. Mit dem Weg­fall der Roa­ming-Ge­büh­ren seit dem 15. Ju­ni dür­fen ei­gent­lich kei­ne Zu­satz­kos­ten mehr im eu­ro­päi­schen Ausland für die Wei­ter­lei­tung von Ge­sprä­chen, Nach­rich­ten und Da­ten durch frem­de Net­ze be­rech­net wer­den. Be­stimm­te O2Kun­den von Te­le­fó­ni­ca Deutsch­land könn­ten von dem Weg­fall aber erst dann pro­fi­tie­ren, wenn sie zu­vor ei­ne SMS an ih­ren An­bie­ter ge­schickt hät­ten, kri­ti­sier­ten die Ver­brau­cher­schüt­zer. Die­sen ak­ti­ven Wech­sel müss­ten all je­ne Kun­den voll­zie­hen, die bis­lang kei­nen re­gu­lier­ten EU-Roa­ming-Ta­rif von O2 hät­ten.

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