FMC zahlt zwei Mil­li­ar­den Dol­lar für Dia­ly­se­fir­ma

Rheinische Post Goch - - WIRTSCHAFT -

FRANK­FURT (rtr) Der Dia­ly­se­kon­zern Fre­se­ni­us Me­di­cal Ca­re (FMC) baut sein Ge­schäft in den USA mit ei­ner zwei Mil­li­ar­den Dol­lar schwe­ren Über­nah­me aus. Die Hes­sen er­wer­ben NxS­ta­ge Me­di­cal für 30 Dol­lar je Ak­tie in bar, wie FMC mit­teil­te. Das ent­spricht ei­nem Auf­schlag von rund 30 Pro­zent auf den Schluss­kurs vom Frei­tag. NxS­ta­ge ent­wi­ckelt, pro­du­ziert und ver­mark­tet Dia­ly­se­ge­rä­te für den Ein­satz in der Heim­dia­ly­se. Mit rund 3400 Mit­ar­bei­tern setz­te das Un­ter­neh­men 2016 rund 366 Mil­lio­nen Dol­lar um, schreibt aber we­gen ho­her Ent­wick­lungs­kos­ten und Wachs­tums­in­ves­ti­tio­nen seit Jah­ren ro­te Zah­len. Im ver­gan­ge­nen Jahr ver­rin­ger­te sich der Net­to­ver­lust auf 4,7 (Vor­jahr: 15,3) Mil­lio­nen Dol­lar. Die Über­nah­me soll nach der noch aus­ste­hen­den Ge­neh­mi­gung der Be­hör­den 2018 ab­ge­schlos­sen wer­den. Die Über­nah­me soll drei Jah­re nach dem Ab­schluss po­si­tiv zum FMCKon­zern­er­geb­nis bei­tra­gen. Für die ers­ten drei bis fünf Jah­re nach Ab­schluss rech­nen die Deut­schen mit Kos­ten­syn­er­gi­en von 80 bis 100 Mil­lio­nen Dol­lar pro Jahr vor Steu­ern.

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