250 zu­sätz­li­che Stel­len für NRW-Be­rufs­kol­legs

Rheinische Post Goch - - POLITIK -

DÜS­SEL­DORF (fvo) Der ers­te Nach­trags­haus­halt der schwarz-gel­ben Lan­des­re­gie­rung kommt un­ter an­de­rem den Be­rufs­kol­legs zu­gu­te. Nach In­for­ma­tio­nen un­se­rer Re­dak­ti­on aus Re­gie­rungs­krei­sen sind in dem Etat 250 Be­rufs­kol­leg-Stel­len vor­ge­se­hen – Kos­ten: 2,08 Mil­lio­nen Eu­ro. Im Ko­ali­ti­ons­ver­trag hat­ten CDU und FDP ver­spro­chen, rot­grü­ne Stel­len­kür­zun­gen rück­gän­gig zu ma­chen. Ins­ge­samt sind da­für 500 Stel­len vor­ge­se­hen; die zwei­te Hälf­te soll im Haus­halt 2018 fol­gen. Rot-Grün hat­te im Ko­ali­ti­ons­ver­trag 2012 den Ab­bau von 500 Stel­len bei den Be­rufs­kol­legs mit der vor­beu­gen­den So­zi­al­po­li­tik be­grün­det. So be­fän­den sich we­ni­ger Ju­gend­li­che nach der Schul­zeit in War­te­schlei­fen, so dass auch we­ni­ger Leh­rer et­wa für Be­rufs­ori­en­tie­rung ge­braucht wür­den. In NRW gab es zu­letzt 379 Be­rufs­kol­legs mit gut 27.000 Leh­rern und gut 560.000 Schü­lern. Dort sind so­wohl Be­rufs­als auch Schul­ab­schlüs­se mög­lich.

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