Ri­bé­ry spielt den Clown bei Schieds­rich­te­rin St­ein­haus

Rheinische Post Goch - - SPORT -

CHEM­NITZ (dpa/RP) Franck Ri­bé­ry woll­te un­be­dingt mal wie­der den Clown ge­ben. Vor der Aus­füh­rung ei­nes Frei­sto­ßes bück­te sich Bay­ern Mün­chens Stür­mer zum Ball und lös­te in ei­nem un­be­ob­ach­te­ten Au­gen­blick ei­nen Schnür­sen­kel von Schieds­rich­te­rin Bi­bia­na St­ein­haus. Es wur­de sehr ge­lacht, die Un­par­tei­ische be­ließ es bei ei­nem klei­nen Tätsch­ler. In den so­zia­len Me­di­en wur­de we­ni­ger ge­lacht. Mit ei­nem Mann, so hieß es dort, hät­te Ri­bé­ry das nicht ge­macht.

Die kleine Ak­ti­on konn­te sich der Fran­zo­se leis­ten, weil die Be­geg­nung beim Dritt­li­gis­ten Chem­nit­zer FC schnell zu­guns­ten des ho­hen Fa­vo­ri­ten ent­schie­den war. Das lo­cke­re 5:0 fand auch Trai­ner Car­lo An­ce- lot­ti sehr in Ord­nung. Er lob­te den „rich­ti­gen Spi­rit und die rich­ti­ge Ein­stel­lung“. Nach der holp­ri­gen Vor­be­rei­tung mit ei­ner klei­nen Nie­der­la­gen­se­rie bei der kraft­rau­ben­den Asi­en­tour­nee scheint der Re­kord­meis­ter für das Bun­des­li­ga-Er­öff­nungs­spiel ge­gen Bay­er Le­ver­ku­sen am Frei­tag all­mäh­lich auf dem rich­ti­gen Weg.

Mit der Rück­kehr von Ar­jen Rob­ben und Da­vid Ala­ba hat An­ce­lot­ti wie­der mehr Mög­lich­kei­ten im Ka­der. In Kür­ze wird zu­dem Welt­meis­ter Ma­nu­el Neu­er im Mann­schafts­trai­ning er­war­tet. „Man merkt un­se­rem Team an, dass nun al­le zu­sam­men trai­nie­ren kön­nen. Das tut der Mann­schaft gut“, sag­te Ha­san Sa­lih­a­mid­zic.

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