An­ru­fe vom Mi­cro­soft-Mann

Rheinische Post Goch - - GRENZLAND POST -

Vor ein paar Ta­gen nahm mei­ne lie­be Frau in der Mit­tags­stun­de ein Te­le­fo­nat an, mit lei­sem Zwei­fel, da ihr die an­ge­zeig­te Ruf­num­me­run­be­kannt war. Als sich je­mand, an­geb­lich von Mi­cro­soft, in fer­nem in­di­schen Eng­lisch mel­de­te, leg­te sie so­fort auf, wort­los. Mein Kom­men­tar: Scha­de, wä­re doch in­ter­es­sant ge­we­sen, ob die­ser Mi­cro­sof­ty sich nach un­se­rem Be­fin­den oder un­se­ren Bank­ver­bin­dun­gen er­kun­di­gen woll­te. Ich ha­be die un­be­kann­te Ruf­num­mer dann bei Goog­le ein­ge­ge­ben. Dort häu­fen sich die Be­schwer­den über die­se nicht zu or­ten­de Ruf­num­mer. Selbst die Vor­wahl exis­tiert nicht. Ges­tern er­schien auf dem Te­le­fon wie­der die uns nun ver­trau­te Ruf­num­mer. Es ist 10:31 Uhr MEZ, 14:01 Uhr Orts­zeit in Kal­kut­ta. Ich mel­de mich in Eng­lisch als Po­li­ce De­part­ment und bit­te um er­neu­ten Rück­ruf. Die Num­mer des Po­li­zei­prä­si­di­ums ge­be ich na­tür­lich nicht an, auch nicht die der Stadt. Je­den­falls ist es dies­mal der an­geb­li­che Mi­cro­sof­tMann, der so­fort auf­legt, sprach­los. Wir sind ge­spannt, ob er es noch­mal bei uns ver­sucht. hos

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