Pro­vinz Gelderland dis­ku­tier­te über Bahn­li­ne

Rheinische Post Goch - - GRENZLAND POST -

KLE­VE/NIM­WE­GEN (cat) Nach­dem sich Pro­vinz Gelderland ge­gen ei­ne Re­ak­ti­vie­rung der Bahn­ver­bin­dung Kle­ve-Nim­we­gen aus­ge­spro­chen hat­te, gab es nun ei­ne neu­er­li­che Dis­kus­si­on über das The­ma. Aus Kle­ve nahm das SPD-Rats­mit­glied Jo­sef Gie­te­mann an der De­bat­te im „Hu­is der Pro­vin­cie“in Arn­heim teil. Sein Ein­druck: „Es ist noch nicht zu spät. Mann kann nicht von ei­nem de­fi­ni­ti­ven Aus für die Bahn­ver­bin­dung spre­chen.“

Am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag hat­ten Nim­we­gen, Groes­beek und die Pro­vinz­haupt­stadt Arn­heim an­ge­kün­digt, die Bahn­ver­bin­dung Kle­ve-Nim­we­gen plat­zen und wei­ter­hin nur ei­nen Bus fah­ren zu las­sen. Ei­ne Wie­der­auf­nah­me sei aus wirt­schaft­li­chen und öko­lo­gi­schen Grün­den nicht durch­führ­bar.

In sei­ner Re­de bei der Pro­vinz Gelderland hat­te Gie­te­mann die Pro­vinz Gelderland da­für kri­ti­siert, dass sie mit ei­ner „Ein­zel­mei­nung“vor­ge­prescht sei. Die Ab­leh­nung der Bahn­ver­bin­dung ha­be auf deut­scher Sei­te ho­he Wel­len ge­schla­gen, mach­te Gie­te­mann den Ab­ge­ord­ne­ten klar. Dar­auf­hin ha­be man ihm mit­ge­teilt, so Gie­te­mann, dass es sich nicht um ei­nen of­fi­zi­el­len Be­schluss ge­han­delt ha­be. Die Re­ak­ti­vie­rung der Bahn­li­nie ha­be bei der Pro­vinz Gelderland zwar kei­ne Prio­ri­tät und man wer­de nicht ak­tiv da­für ein­tre­ten, man sei aber wei­ter of­fen für Ge­sprä­che.

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