Kle­ver JVA-Be­am­te mit Tu­ber­ku­lo­se in­fi­ziert

Rheinische Post Goch - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

KLE­VE (mgr) Zwei an Tu­ber­ku­lo­se er­krank­te Häft­lin­ge in der Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt Kle­ve ha­ben drei Be­am­te mit der mel­de­pflich­ti­gen Lun­gen­krank­heit TBC an­ge­steckt. Ei­ne Be­am­tin sei krank ge­schrie­ben, soll sich aber auf dem Weg der Bes­se­rung be­fin­den, er­klär­te ges­tern die Ge­fäng­nis­lei­tung. Bei zwei wei­te­ren Be­am­ten sei das Ba­zil­lus eben­falls fest­ge­stellt wor­den, oh­ne dass die Krank­heit aber bis jetzt aus­ge­bro­chen sei. Sie ste­hen un­ter Be­ob­ach­tung.

Die Krank­heit, die per Tröpf­chen­in­fek­ti­on über­tra­gen wird, wur­de durch zwei ver­leg­te Häft­lin­ge ein­ge­schleppt, ei­ner stammt aus Ru­mä­ni­en, der an­de­re aus Ber­lin. Bei­de ka­men in Jus­tiz­kran­ken­häu­ser, ei­ner ist be­reits wie­der zu­rück in Kle­ve, weil er als nicht mehr an­ste­ckend gilt. Al­le Mit­ar­bei­ter und In­sas­sen, die mit den Er­krank­ten Kon­takt hat­ten, wur­den in­for­miert und un­ter­sucht, eben­so Po­li­zis­ten und Rechts­an­wäl­te. Zwar wer­den al­le neu­en In­sas­sen bei der An­kunft ärzt­lich un­ter­sucht, ein TBC-Scree­ning fin­det aber nur bei Ver­dacht statt, er­klärt die An­stalts­lei­tung. Der­zeit sit­zen in Kle­ve 218 Häft­lin­ge.

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