Hy­per­ven­ti­la­ti­on nach ei­ner Pa­nik­at­ta­cke

Rheinische Post Goch - - WIRTSCHAFT -

Fal­sche At­mung

Nicht we­ni­ge Men­schen at­men falsch und wun­dern sich, dass sie Krank­heits­sym­pto­me krie­gen. Da­zu zählt das Hy­per­ven­ti­la­ti­ons­syn­drom. Wer flach und schnell at­met, ver­än­dert den pH-Wert in sei­nem Blut: Er at­met mehr Koh­len­di­oxid aus, als er soll­te, und das führt bio­che­misch zu Ver­kramp­fun­gen im Kör­per, zur so­ge­nann­ten Te­ta­nie. Bei Pa­nik­at­ta­cken tre­ten die­se Ver­kramp­fun­gen oft auf, und der Mensch hält sie be­sorgt für ei­ne Herz­er­kran­kung, wo­mög­lich für ei­nen In­farkt. Schmer­zen, Herz­ra­sen, Krib­beln in den Ar­men, En­ge­ge­fühl in der Brust, Schwin­del – das al­les kann zu ei­ner Pa­nik­at­ta­cke durch Hy­per­ven­ti­la­ti­on zäh­len. Sie ist aber harm­los; man er­kennt die Krämp­fe an der Pföt­chen­stel­lung der Hän­de. Sie sind leicht zu

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