Hier lässt sich die Herbst­son­ne ge­nie­ßen

Nach dem Jahr­hun­dert­som­mer ist uns noch ein wun­der­schö­ner Herbst be­schert wor­den. Die RP hat Aus­flugs­tipps zu­sam­men­ge­stellt.

Rheinische Post Hilden - - Hilden - VON CHRIS­TOPH SCHMIDT

Re­gi­on Auf dem Was­ser tan­zen Licht­re­fle­xe, Was­ser glu­ckert lei­se. War­mer Wind streicht über die Haut. Tret­boot fah­ren oder Se­geln auf dem Un­ter­ba­cher See ist Er­ho­lung pur für Leib und See­le für ge­stress­te Städ­ter. Ein Rie­sen­spaß für Fa­mi­li­en mit Kin­dern. Und sehr ro­man­tisch für Ver­lieb­te. Der Boots­ver­leih ist noch bis 28. Ok­to­ber ge­öff­net, Sams­tag und Sonn­tag von 11 bis 19 Uhr. Hun­de dür­fen üb­ri­gens nicht auf die Leih­boo­te. Es gibt auch ei­ne Mi­ni­golf-An­la­ge. Sie kos­tet 3,50 Eu­ro für Er­wach­se­ne und für Kin­der zwi­schen fünf und 13 Jah­ren 1,50 Eu­ro. Ganz kos­ten­frei lässt es sich dann noch auf dem Kin­der­spiel­platz aus­to­ben.Adres­se fürs Na­vi: Düs­sel­dorf, Am Klein­forst 300. In­fo auch un­ter Te­le­fon 0211 8992076.

Oder wie wä­re es mit Schif­fe schau­en und Rad­fah­ren am Mon­hei­mer Rhein-Ufer? Für ei­ne Ein­kehr un­ter frei­em Him­mel bie­ten sich et­wa die Rhein­ter­ras­sen Baum­berg Beach oder der Bier­gar­ten und die Strand­bar auf dem Mon­berg an. Das Pi­wip­per Bööt­chen bringt Fuß­gän­ger und Rad­ler an Wo­che­n­en­den und Fei­er­ta­gen zum Dor­ma­ge­ner Ufer und ve­schafft ih­nen ei­ne klei­ne Rhein­fahrt. Je­weils von 10.30 bis 18 Uhr ist die klei­ne Fäh­re un­ter­wegs. Bei schö­nem Wet­ter fährt das Bööt­chen im Pen­del­ver­kehr, sonst et­wa halb­stünd­lich. An­le­ge­stel­le auf Dor­ma­ge­ner Sei­te ist das Land­gast­haus Pi­wipp, auf Mon­hei­mer Sei­te die neu ge­bau­te Lan­de­brü­cke für gro­ße Schif­fe. Die Über­fahrt kos­tet zwei Eu­ro (mit oder oh­ne Fahr­rad), für Kin­der ei­nen Eu­ro.

Spaß und sport­li­che Her­aus­for­de­run­gen für al­le Al­ters­grup­pen bie­tet der neue Klin­gen­trail am Bä­ren­loch in So­lin­gen. Die 950 Me­ter lan­ge En­du­ro­stre­cke wur­de auf ei­ner re­na­tu­rier­ten De­po­nie an­ge­legt. Sie schlän­gelt sich über 80 Hö­hen­me­ter durch das Ge­län­de. Die Stre­cke ist in ver­schie­de­ne Schwie­rig­keits­gra­de auf­ge­teilt – von der ein­fa­chen blau­en über die ro­te bis zur schwar­zen Spur für Ex­per­ten. „Zu­dem hat der Trail fünf blaue, vier ro­te und drei schwar­ze Sprün­ge“, ver­rät der Trail­de­si­gner Tim Ober­mann, der die Stre­cke nach den Vor­ga­ben von Ve­lo So­lin­gen ge­baut hat. Wei­te­re In­fos fin­den Moun­tain­bi­ker im In­ter­net un­ter www.klin­gen­trail.de

Der Elb­see ist ein wun­der­schö­nes Na­tur­schutz­ge­biet und liegt di­rekt vor Hil­dens Haus­tür. Man kann den Elb­see zu Fuß in gut zwei St­un­den um­run­den – oder viel be­que­mer per Rad. Das bie­tet sich vor al­lem für Fa­mi­li­en mit Kin­dern an. Der Weg ist gut mar­kiert. Start ist am Wan­der­park­platz Schalbruch. In Hö­he des Hil­de­ner Wohn­wei­lers Elb gibt es ei­nen Aus­sichts­punkt. Dort kann man ein Pick­nick ma­chen – oder am an­de­ren Ufer im Be­reich des Has­se­ler Fors­tes. Dort gibt es ei­ne Stel­le, wo man Was­ser­vö­gel be­ob­ach­ten kann – und ei­ne Rast­stel­le. Gril­len und lau­te Mu­sik sind im Na­tur­schutz­ge­biet ta­bu. Die Stre­cke führt oh­ne gro­ße Stei­gun­gen auf schat­ti­gen We­gen durch den Wald – mit im­mer neu­en Aus­bli­cken auf den Elb­see. Start und Ziel: Hil­den, Wan­der­park­platz Schalbruch.

RP-AR­CHIV: ANDRE­AS BRETZ

Tret­boot fah­ren auf dem Un­ter­ba­cher See ist Er­ho­lung pur.

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