Bür­ger wer­den über die Su­per­strom­tras­se in­for­miert

Rheinische Post Kevelaer - - AUS DEM GELDERLAND - VON SE­BAS­TI­AN LATZEL

GELDERLAND Nach­dem die Plä­ne für die Su­per­strom­tras­se be­kannt ge­wor­den sind (RP be­rich­te­te), ist das öf­fent­li­che In­ter­es­se vor al­lem in den be­trof­fe­nen Or­ten groß. Zahl­rei­che Bür­ger ha­ben sich be­reits bei den Kom­mu­nen er­kun­digt, fra­gen nach Ein­zel­hei­ten, wol­len wis­sen, wann sie über Ein­zel­hei­ten der gro­ßen Bau­maß­nah­me in­for­miert wer­den.

Zu­nächst steht al­ler­dings erst ein­mal ei­ne In­for­ma­ti­on der Städ­te und Ge­mein­den selbst an. Am Don­ners­tag, 18. Ja­nu­ar, fin­det ei­ne In­for­ma­ti­on­ver­an­stal­tung für die Kom­mu­nen in Rees statt. Zwei St­un­den lang kön­nen sich dann un­ter an­de­rem auch die Ver­tre­ter der Stadt­ver­wal­tun­gen aus Keve­la­er und Gel­dern über das Me­ga-Pro­jekt in­for­mie­ren. Der Ter­min ist al­ler­dings nicht öf­fent­lich.

Für die Bür­ger selbst star­ten die In­fo­ver­an­stal­tun­gen ei­ne Wo­che spä­ter. Am Mon­tag, 22. Ja­nu­ar, sind so ge­nann­te „Bür­ger­info­märk­te“in Kem­pen im Bür­ger­haus Voesch (12 bis 14 Uhr) und in Tö­nis­vorst im Ma­jes­tät-Fest­saal (18 bis 20 Uhr). Für Keve­lae­rer wird si­cher die Ver­an­stal­tung in Rees am ver­kehrs­güns­tigs­ten sein. Die fin­det am Di­ens­tag, 23. Ja­nu­ar, von 12 bis 14 Uhr im Bür­ger­haus di­rekt am Markt statt. Die Ter­mi­ne sind öf­fent­lich und ste­hen je­dem of­fen, egal, ob man di­rekt be­trof­fen oder nur an der Sache in­ter­es­siert ist.

Zu­dem be­ste­he bei je­der Ver­an­stal­tung die Mög­lich­keit, auf ganz re­gio­na­le Fra­gen ein­zu­ge­hen, so Jo­nas Kno­op von Am­pri­on. Zu­sätz­lich wird im Fe­bru­ar das Am­pri­on-In­fo­mo­bil un­ter­wegs sein. Ter­mi­ne in der Re­gi­on sind am Don­ners­tag, 15. Fe­bru­ar, in Xan­ten am Markt (10 bis 12 Uhr) und in Rhein­berg am Stadt­haus (14 bis 16 Uhr). Dann sind meh­re­re Ex­per­ten von Am­pri­on vor Ort, die für ent­spre­chen­de Fra­gen zur Ver­fü­gung ste­hen.

Wie be­rich­tet, führt die Vor­zug­stras­se durch Acht­er­ho­ek über Ka­pel­len, dann Rich­tung Al­de­kerk. Ge- plant ist, dass die kom­plet­te Lei­tung als Erd­ka­bel ver­legt wird. Die Tras­se kommt be­reits un­ter­i­risch aus dem Nor­den in Em­den. Das be­deu­tet, dass es am Nie­der­rhein vor­aus­sicht­lich kei­ne Über­ga­be­punk­te ge­ben wird, an de­nen Ka­bel vom Strom­mast nach un­ten ge­führt wer­den. Sol­che An­la­gen sind ziem­lich groß. „Das wird es hier in der Re­gi­on wohl nicht ge­ben“, sagt Kno­op. Da­zu wür­de es höchs­tens kom­men, wenn ei­ne Kom­mu­ne plötz­lich ver­lan­gen wür­de, dass die Lei­tung doch über Mas­ten ver­lau­fen soll.

„Aber da­von ist nicht aus­zu­ge­hen“, sagt Kno­op. Ge­ra­de die Bür­ger und Kom­mu­nen wa­ren es schließ­lich im­mer ge­we­sen, die sich ve­he­ment für Erd­lei­tun­gen ein­ge­setzt hat­ten.

RP-FO­TO: GOTT­FRIED EVERS

Über die Re­de von Rei­ner Cal­mund (l.) freu­te sich nicht nur Volks­bank-Vor­stand Wil­fried Bosch.

FO­TO (AR­CHIV): WEIH­RAUCH

Am Nie­der­rhein fließt der Strom durch Erd­ka­bel.

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