BGH: Bier ist süf­fig, aber nicht be­kömm­lich

Rheinische Post Kevelaer - - VORDERSEITE -

KARLS­RU­HE (dpa) Brau­er dür­fen nicht mit „be­kömm­li­chem“Bier wer­ben. Das hat in letz­ter In­stanz der Bun­des­ge­richts­hof (BGH) ent­schie­den. Der Be­griff „be­kömm­lich“sei ei­ne ge­sund­heits­be­zo­ge­ne An­ga­be, die nach EU-Recht bei al­ko­ho­li­schen Ge­trän­ken über 1,2 Pro­zent we­der auf dem Eti­kett noch in der Wer­bung be­nutzt wer­den darf (Az.: I ZR 252/16). Das ba­den-würt­tem­ber­gi­sche Bier, um das ge­strit­ten wur­de, muss nun „ge­schmack­voll“oder „süf­fig“ge­nannt wer­den.

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