Gräu­el­ta­ten

Rheinische Post Kevelaer - - LESERBRIEFE -

Was Hit­ler und die Na­tio­nal­so­zia­lis­ten Mil­lio­nen von Men­schen an­ge­tan ha­ben, ist kein Vo­gel­schiss. Die­se grau­sa­men Ver­bre­chen an sechs Mil­lio­nen Ju­den und vie­len an­de­ren Men­schen sind als das zu be­zeich­nen, was sie sind, un­mensch­li­che Gräu­el­ta­ten. Aber auch die­je­ni­ge deut­sche Be­völ­ke­rung, die für die Na­zi­ver­bre­chen nicht ver­ant­wort­lich war, vor al­len Din­gen die un­schul­di­gen deut­schen Kin­der, die die­se Grau­sam­kei­ten und Trau­ma­ta ge­nau­so er­le­ben muss­ten wie die un­schul­di­gen Kin­der an­de­rer Na­tio­nen, hät­te man nicht al­lei­ne las­sen dür­fen. Auch ih­nen hät­te man Em­pa­thie und Mit­ge­fühl ent­ge­gen­brin­gen müs­sen. Lei­der ist das we­der von der Po­li­tik noch von den Me­di­en, den Kirchen, der ge­sam­ten Ge­sell­schaft in hin­rei­chen­der Wei­se ge­leis­tet wor­den. Lei­der hat man der lei­den­den deut­schen Be­völ­ke­rung und vor al­lem den Kin­dern kei­ner­lei Be­deu­tung bei­ge­mes­sen. Nicht ein­mal ei­nen Vo­gel­schiss. Gerd Pie­ge­ler 42781 Ha­an

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