Der Mär­ty­rer aus Till im Glau­bens­ge­spräch

Rheinische Post Kleve - - Grenzland Post -

BEDBURG-HAU-TILL (RP) Jo­han­nes Ma­ria Verw­ey­en wur­de 1883 in Till ge­bo­ren und starb im KZ Ber­gen-Belsen. Zwi­schen Ge­burt und Tod liegt ei­ne be­weg­te Le­bens­ge­schich­te, die den Phi­lo­so­phie­pro­fes­sor zur Pries­ter­wei­he in der „Li­be­ral­ka­tho­li­schen Kir­che“führ­te. Der Wi­der­stand der Kir­che ge­gen die Na­zi-Ideo­lo­gie war ein Grund für sei­nen Wie­der­ein­tritt in die Kir­che. Als er die­sen öf­fent­lich be­kannt gibt und be­kennt, „sei­nen Aus­tritt aus der ka­tho­li­schen Kir­che als den größ­ten Irr­tum sei­nes Le­bens zu be­dau­ern“, be­ginnt die Gesta­po, ihn zu be­ob­ach­ten, was letzt­lich zu sei­ner Ver­haf­tung und zum Tod füh­ren soll­te. Pfar­rer Ter­lin­den stellt Verw­ey­en im Glau­bens­ge­spräch am Mon­tag, 12. No­vem­ber, um 20 Uhr im Has­sel­ter Pfarr­heim vor.

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