IN­FO Um­stel­lung von L- auf H-Gas

Rheinische Post Krefeld-Land - - ROCK UND POP -

Rund 50 Pro­zent al­ler Woh­nun­gen in Deutsch­land wer­den mit Erd­gas be­heizt. Mo­men­tan kommt Erd­gas in zwei un­ter­schied­li­chen Ar­ten zum Ein­satz, die sich ins­be­son­de­re im Methan­ge­halt und Brenn­wert un­ter­schei­den. Die Erd­gas­fern­lei­tung ist not­wen­dig, so Open-Gri­dEu­ro­pe-Pres­se­spre­cher Hel­mut Ro­loff, „für die schritt­wei­se Um­stel­lung von L- auf H-Gas.“Zee­link sor­ge da­für, dass das neu H-GasAuf­kom­men aus Nord, Süd und West an das deut­sche Erd­gas­netz an­ge­bun­den wer­den kön­ne. Die Um­stel­lung kann nur in grö­ße­ren Lei­tungs­ab­schnit­ten er­fol­gen. Das L-Gas hat ei­nen ge­rin­ge­ren Methan­ge­halt und da­mit auch ei­nen ge­rin­ge­ren Brenn­wert, als das HGas. Das H-Gas kommt in der Re­gel aus den GUS-Staa­ten, aus der Nord­see und den Erd­gas­fel­dern in Nor­we­gen und Dä­ne­mark. Der Wech­sel von L- auf H-Gas macht in Pri­vat­haus­hal­ten auch ei­ne An­pas­sung be­zie­hungs­wei­se ei­nen Aus­tausch der Gas­dü­se not­wen­dig.

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