Wie­der Weih­nachts­päck­chen pa­cken für die Wil­li­cher Ta­fel

Rheinische Post Krefeld-Land - - REISE&ERHOLUNG -

WILLICH (tre) „Es ist im­mer wie­der rüh­rend, wie sich un­se­re Kun­den freu­en, wenn wir ih­nen ein Weih­nachts­päck­chen über­rei­chen. Ei­ni­ge ha­ben fast die Trä­nen in den Au­gen ste­hen“, sagt Sa­bi­ne Ne­u­mann, die ers­te Vor­sit­zen­de der Wil­li­cher Ta­fel. Die schö­nen Mo­men­te der Freu­de soll es auch in die­sem Jahr wie­der ge­ben. Aber da­für braucht die Ta­fel tat­kräf­ti­ge Un­ter­stüt­zung von Sei­ten der Bür­ger. Die Ak­ti­on Weih­nachts­päck­chen rollt er­neut an und Ne­u­mann hofft, dass die Ta­fel wie­der vie­le, lie­be­voll zu­sam­men­ge­stell­te Päck­chen für die Aus­ga­be er­hält.

Ge­ra­de in der Weih­nachts­zeit ist es schön, wenn sich je­der et­was be­son­ders Le­cke­res zu­be­rei­ten kann oder die für die weih­nacht­li­che Zeit ty­pi­schen Na­sche­rei­en ge­nie­ßen kann. In ein sol­ches Päck­chen kön­nen da­her un­ter an­de­rem Ge­bäck wie Prin­ten, Leb­ku­chen oder Stol­len, Kaf­fee, Tee, Back­zu­ta­ten oder Fer­tig­back­mi­schun­gen, Saft, Obst-, Ge­mü­se-, Fleisch- oder Fisch­kon- ser­ven, Scho­ko­la­de und Reis ge­packt wer­den. Al­les, was ge­kühlt wer­den muss, ist nicht mög­lich. Das gilt auch für fri­sches Obst. Je­des Pa­ket soll­te of­fen ein­seh­bar sein und ei­nen Ver­merk ent­hal­ten, ob es Fleisch­pro­duk­te ent­hält oder nicht. „So kön­nen wir ge­ziel­ter ver­tei­len“, sagt Ne­u­mann.

Da­mit auch wirk­lich je­der Kun­de ein Weih­nachts­päck­chen er­hält, ar­bei­tet die Ta­fel mit Aus­ga­be­schei­nen, die ab so­fort in den je­wei­li­gen Aus­ga­ben an die Kun­den ver­teilt wer­den. Auf dem Zet­tel sind hand­schrift­lich Na­me, die An­zahl der Per­so­nen, die im Haus­halt le­ben und die Aus­ga­be­stel­le, wo das Päck- chen ab­ge­holt wird, ver­merkt. Ei­ne ent­spre­chen­de No­tiz ist zu­dem in der Kar­tei­kar­te ein­ge­tra­gen. „Je­der, der ei­nen sol­chen Zet­tel hat, be­kommt ein Päck­chen“, sagt Klaus Die­ter Zo­ber, der zwei­te Vor­sit­zen­de der Ta­fel. Zu­dem packt die Ta­fel für je­den Kun­den ein Pa­ket mit Gr­und­nah­rungs­mit­teln, die sie dank un­ter­schied­lichs­ter Un­ter­stüt­zungs­ak­tio­nen von Fir­men, Ki­tas, Schu­len, Le­bens­mit­tel­ge­schäf­ten und Pri­vat­leu­ten um­set­zen kann. Die­se Grund­pa­ke­te fei­er­ten im ver­gan­ge­nen Jahr Pre­mie­re und ka­men bes­tens an. Ob die Hoch­zeit, bei der auf Ge­schen­ke zu­guns­ten der Ta­fel ver­zich­tet wur­de, die Ki­ta, die Gr­und­nah­rungs­mit­tel sam­melt oder das Un­ter­neh­men, das kei­ne Weih­nachts­prä­sen­te an Kun­den ver­schenkt und statt­des­sen für die Ta­fel spen­det – sie al­le hel­fen mit. „Wir ha­ben Ki­tas, da ha­ben die Kin­der die Le­bens­mit­tel zu ei­nem gro­ßen Berg ge­sta­pelt. Wenn wir die Sa­chen ab­ho­len kom­men, wird dar­aus ei­ne rich­ti­ge klei­ne Fei­er mit Lie­dern

RP-FO­TO: WOLF­GANG KAI­SER

Klaus-Die­ter Zo­ber und Vor­sit­zen­de Sa­bi­ne Ne­u­mann von der Wil­li­cher Ta­fel hof­fen auch vie­le Spen­den aus der Be­völ­ke­rung.

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