Leip­zi­ger wol­len 18 St­un­den Bach spie­len

Rheinische Post Krefeld - - KULTUR -

LEIP­ZIG (dpa) Hart­ge­sot­te­ne Bach­fans soll­ten zum Bach­fest Leip­zig im Ju­ni 2018 Sitz­fleisch mit­brin­gen. Erst­ma­lig wird es ei­nen „Kan­ta­tenRing“mit den 30 bes­ten Kan­ta­ten Jo­hann Se­bas­ti­an Bachs ge­ben. Er um­fasst 18 St­un­den Mu­sik, ab­wech­selnd in Tho­mas­kir­che und Ni­ko­lai­kir­che von vier preis­ge­krön­ten En­sem­bles und dem Tho­maner­chor auf­ge­führt, wie die Ver­an­stal­ter am Mitt­woch mit­teil­ten. Die Aus­wahl von Bachs 30 „bes­ten“Kan­ta­ten sei na­tür­lich „gna­den­los sub­jek­tiv“, sag­te Bach­fest-Pro­gramm­chef Micha­el Maul (39). Ei­nen sol­chen Ring hat Bach selbst nie kon­zi­piert. An der Gestal­tung des Rings sind ne­ben dem Tho­maner­chor et­wa Sir John Eli­ot Gar­di­ner mit dem Mon­te­ver­di Choir und Ton Ko­op­man mit dem Ams­ter­dam Ba­ro­que Orches­tra & Choir be­tei­ligt. ters ei­ne Mit­schuld tra­gen“, so der drit­te Sohn des 1985 im Al­ter von 67 Jah­ren ge­stor­be­nen Schrift­stel­lers. Böll äu­ßer­te sich bei der Vor­stel­lung des Buchs „Mut und Me­lan­cho­lie“über die Be­zie­hung von Wil­ly Brandt und Hein­rich Böll zu des­sen 100. Ge­burts­tag am 21. De­zem­ber. Vor al­lem Bölls Wer­ben um ei­nen dif­fe­ren­zier­ten Um­gang mit der RAF in den 70er Jah­ren ha­be zu mas­si­ven An­fein­dun­gen auch ge­gen die Fa­mi­lie ge­führt.

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