3,7 Pro­zent mehr für Ver­si­che­rungs­bran­che

Rheinische Post Mettmann - - WIRTSCHAFT -

MÜN­CHEN (dpa) In der Ver­si­che­rungs­bran­che ha­ben sich Ar­beit­ge­ber und die Ge­werk­schaft Ver­di auf ei­nen neu­en Ta­rif­ver­trag ge­ei­nigt. Die bun­des­weit 170.000 An­ge­stell­ten er­hal­ten in zwei Stu­fen vom 1. No­vem­ber an 2,0 Pro­zent so­wie vom 1. De­zem­ber 2018 an 1,7 Pro­zent mehr Ge­halt. Dar­auf hät­ten sich bei­de Sei­ten in Mün­chen ge­ei­nigt, teil­te Ver­di mit. Zu­dem wür­den die Ver­gü­tun­gen für Aus­zu­bil­den­de „über­pro­por­tio­nal er­höht“. Der Ta­rif­ver­trag läuft rück­wir­kend zum 1. April 2017 bis zum 31. Au­gust 2019. „Der Ab­schluss si­chert den Be­schäf­tig­ten ei­ne Re­al­lohn­stei­ge­rung und sorgt da­für, dass die Ver­si­che­rungs­be­schäf­tig­ten nicht von an­de­ren Bran­chen ab­ge­kop­pelt wer­den“, sag­te Ver­di-Ver­hand­lungs­füh­rer Chris­toph Meis­ter. Ver­di hat­te zu­nächst 4,5 Pro­zent mehr Geld ge­for­dert.

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