Un­ge­recht

Rheinische Post Mettmann - - LE­SER­BRIE­FE -

Zu „Nah­les: ,Ab mor­gen krie­gen sie in die Fres­se’“(RP vom 28. Sep­tem­ber): Bei der Aus­sa­ge zeigt die neue Op­po­si­ti­ons­füh­re­rin der SPD, Andrea Nah­les, ih­re gan­ze „Per­sön­lich­keit“, ih­re schnodd­ri­ge Art ver­birgt sie sel­ten. Statt sol­che Aus­sa­gen zu po­sau­nen, soll­te sie sich bes­ser in ih­rer neu­en po­li­ti­sche Funk­ti­on der Auf­ga­be wid­men, dass wirk­lich Ge­rech­tig­keit herrscht. Gera­de Frau Nah­les hat im­mer wie­der die so­zia­le Ge­rech­tig­keit der SPD be­tont. Das Ge­gen­teil hat sie je­doch als Ar­beits­mi­nis­te­rin in den ver­gan­ge­nen Jah­ren in der Re­gie­rungs­ver­ant­wor­tung ge­macht. Sie hat we­ni­gen Hun­dert­tau­send Men­schen die vol­le Ren­te mit 63 Jah­ren, bei 45 Jah­ren Bei­trags­zah­lung, un­sin­ni­ger­wei­se ge­schenkt. Da­mit hat sie Mil­lio­nen Rent­ner, die ein Le­ben lang mit Ab­zü­gen aus­kom­men müs­sen, be­tro­gen. Ist das die „so­zia­le Ge­rech­tig­keit“à la SPD? Heinz Braun Kre­feld

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