Zwei Kon­ti­nen­te, zwei Frei­han­dels­ab­kom­men

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - STIMME DES WESTENS -

TTIP Das Trans­at­lan­ti­sche Frei­han­dels­ab­kom­men („Trans­at­lan­tic Tra­de and In­vest­ment Part­nership“, TTIP) wird seit 2013 zwi­schen Eu­ro­päi­scher Uni­on und USA ver­han­delt. Auch nach 14 Ver­hand­lungs­run­den liegt noch kein Ver­trags­ent­wurf vor. Der Ver­trag muss vom Eu­ro­pa-Par­la­ment und den na­tio­na­len Par­la­men­ten ra­ti­fi­ziert wer­den. Die USA und die EU-Kom­mis­si­on wie­sen ges­tern zu­rück, dass die Ver­hand­lun­gen ge­schei­tert sind. CE­TA Mit Ka­na­da hat die EU-Kom­mis­si­on zwi­schen 2009 und 2014 ein Han­dels­ab­kom­men aus­ge­han­delt – das „Com­pre­hen­si­ve Eco­no­mic and Tra­de Agree­ment“(Ce­ta). Der Ver­trags­ent­wurf liegt vor, ist aber von den Staa­ten noch nicht ra­ti­fi­ziert wor­den. Ka­na­da ist zwar „nur“der zwölft­wich­tigs­te Han­dels­part­ner der EU. Das Ab­kom­men gilt aber als Test­fall für TTIP.

FO­TO: DPA

Im­mer wie­der gibt es Groß­de­mons­tra­tio­nen ge­gen TTIP und Ce­ta.

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