Ex­per­ten zwei­feln an Al­ters­an­ga­be von 145-Jäh­ri­gem

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - POLITIK -

NEW YORK (dpa) Ein In­do­ne­si­er macht mit der Be­haup­tung Schlag­zei­len, 145 Jah­re alt zu sein – Ex­per­ten hal­ten die­se Al­ters­an­ga­be aber für un­glaub­wür­dig. „Mbah Go­t­hos be­haup­te­tes Al­ter ist Fik­ti­on“, sag­te Ro­bert Young von der in­ter­na­tio­nal tä­ti­gen Ge­ron­to­lo­gi­schen For­schungs­grup­pe mit Sitz in den USA. Die Ge­schich­te ge­hö­re „in die glei­che Ka­te­go­rie wie Sas­quatch (Big­foot), der Ye­ti und das Mons­ter von Loch Ness“. Go­tho sagt, er sei am 31. De­zem­ber 1870 ge­bo­ren wor­den und da­mit 145 Jah­re alt. Er hat auch ei­nen Per­so­nal­aus­weis, der sein Al- ter be­stä­ti­gen soll. Young ver­weist da­ge­gen auf ei­ne wis­sen­schaft­li­che Un­ter­su­chung, wo­nach Al­ters­an­ga­ben von Men­schen, die min­des­tens 120 Jah­re alt sein sol­len, zu 100 Pro­zent falsch sind. Bei Men­schen, die an­geb­lich 110 oder 111 Jah­re alt sind, stel­len sich dem­nach 65 Pro­zent der Fäl­le bei Prü­fung als falsch her­aus.

Die Ge­ron­to­lo­gi­sche For­schungs­grup­pe ar­bei­tet un­ter an­de­rem von New York aus. Sie be­schäf­tigt sich nach ei­ge­nen An­ga­ben mit Men­schen, die min­des­tens 110 Jah­re alt sein sol­len.

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