Un­treue an der Uni: Ex-AS­tA-Ver­tre­ter be­strei­ten Vor­wür­fe

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - POLITIK -

ES­SEN (dpa) Mit ve­he­men­ten Un­schulds­be­teue­run­gen hat vor dem Es­se­ner Land­ge­richt der Pro­zess um den so­ge­nann­ten „AS­tA-Skan­dal“an der Uni Duis­burg-Es­sen be­gon­nen. Der frü­he­re Vor­sit­zen­de des All­ge­mei­nen Stu­die­ren­den­aus­schus­ses (AS­tA) und sein Stell­ver­tre­ter sol­len mit dem Be­trieb ei­nes Kul­tur-Ca­fés über Jah­re hin­weg meh­re­re Hun­dert­tau­send Eu­ro ver­un­treut ha­ben. In ei­ner Stel­lung­nah­me be­zeich­ne­ten die An­ge­klag­ten die Vor­wür­fe als „ab­surd“. Die An­kla­ge wer­de sich „in Luft auf­lö­sen“. Laut An­kla­ge ge­währ­ten die AS­tA-Chefs ei­ner Buch­hal­te­rin und ei­nem Un­ter­neh­mens­be­ra­ter zwi­schen 2007 und 2011 ho­he Ho­no­ra­re, für die es kei­ner­lei Grund­la­ge gab. Die Emp­fän­ger des Gel­des sind des­halb we­gen Bei­hil­fe an­ge­klagt.

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