Deut­sche Bank muss 37 Mil­lio­nen Eu­ro zah­len

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - WIRTSCHAFT -

WASHINGTON (rtr) Die Deut­sche Bank be­kommt we­gen des Geld­wä­sche-Skan­dals in Russ­land ei­ne wei­te­re Stra­fe auf­ge­brummt. Die USNo­ten­bank Fed ver­häng­te 41 Mil­lio­nen Dol­lar (rund 37 Mil­lio­nen Eu­ro) Buß­geld we­gen man­geln­der Vor­keh­run­gen ge­gen Geld­wä­sche. Die Fed kri­ti­sier­te „un­si­che­re und un­zu­ver­läs­si­ge Prak­ti­ken“im US-Ge­schäft der Bank. Kon­troll­sys­te­me und Ma­nage­ment sei­en nicht in der La­ge ge­we­sen, ver­däch­tig­te Trans­ak­tio­nen in den Jah­ren 2011 bis 2015 zu er­ken­nen. Nach Ein­schät­zung von Er­mitt­lern ha­ben du­bio­se rus­si­sche Kun­den über die Deut­sche Bank Ru­bel-Schwarz­geld im Wert von rund zehn Mil­li­ar­den Dol­lar ge­wa­schen. Sie hat­ten rus­si­sche Ak­ti­en in Ru­bel ge­kauft. Mit ih­nen ver­bun­de­ne Un­ter­neh­men ver­kauf­ten die glei­chen Pa­pie­re über die Deut­sche Bank in London und kas­sier­ten da­für Dol­lar. Da die USWäh­rung be­trof­fen war, schal­te­ten sich auch die US-Be­hör­den ein.

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