Schrö­der und Ma­zy­ek für Kreuz auf Stadt­schloss

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - KULTUR -

BERLIN (kna) In der De­bat­te um das ge­plan­te Kreuz auf dem wie­der­er­rich­ten Ber­li­ner Stadt­schloss ha­ben sich der evan­ge­li­sche Theo­lo­ge Richard Schrö­der und der Vor­sit­zen­de des Zen­tral­rats der Mus­li­me, Ai­man Ma­zy­ek, in der Zei­tung „Die Welt“für das Kup­pel­kreuz auf dem Ber­li­ner Stadt­schloss aus­ge­spro­chen. Es sei „kein ver­gif­te­tes Sym­bol, auch wenn es oft – wie al­les in der Welt – miss­braucht wor­den ist“. Über­dies sei der Bei­trag Eu­ro­pas zu den Kul­tu­ren der Welt „zwei­fel­los christ­lich ge­prägt“. Ma­zy­ek be­ton­te in ei­nem In­ter­view, durch das Kreuz emp­fin­de er als Mus­lim „kein Ge­fühl des Stö­rens“. Es ge­hö­re ein­fach auf die Schloss­kup­pel. schen und Eng­li­schen. Der viel­fach aus­ge­zeich­ne­te Au­tor, der in Berlin lebt, wur­de un­ter an­de­ren mit „Ein Gar­ten im Nor­den“(1998) und „Karl­mann“(2007) be­kannt. Mit dem Mot­to „Bes­se­rem Ver­ständ­niss“mit Dop­pel-S spielt Klee­berg auf den Ti­tel des er­klä­ren­den Pro­sa­an­hangs an, den Goe­the in der Erst­aus­ga­be von 1819 den Ge­dich­ten des „West-öst­li­chen Di­vans“nach­stell­te. Die Frank­fur­ter Poe­tik­vor­le­sung gibt es seit 1959 – sie gilt als die tra­di­ti­ons­reichs­te in der Bun­des­re­pu­blik.

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