In­nen­mi­nis­ter: „Reichs­bür­ger“ent­waff­nen

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - POLITIK -

BERLIN (dpa) So­ge­nann­ten Reichs­bür­gern sol­len nach dem Wil­len der In­nen­mi­nis­ter die Waf­fen ab­ge­nom­men wer­den. Das sieht ei­ne Be­schluss­vor­la­ge zur In­nen­mi­nis­ter­kon­fe­renz Mit­te des Mo­nats vor, aus der das Re­dak­ti­ons­netz­werk Deutsch­land zi­tier­te. „Per­so­nen die­ser Sze­ne“be­sä­ßen grund­sätz­lich nicht „die er­for­der­li­che Zu­ver­läs­sig­keit“zum Füh­ren ei­ner Waf­fe, heißt es dar­in. Au­ßer­dem sol­len „Reichs­bür­ger“auch nicht mehr Be­am­te oder Staats­be­diens­te­te wer­den kön­nen, da ih­re Ideo­lo­gie „mit der ar­beits- und be­am­ten­recht­li­chen Pflicht öf­fent­li­cher Be­diens­te­ter, für die frei­heit­lich de­mo­kra­ti­sche Grund­ord­nung ein­zu­tre­ten“, un­ver­ein­bar sei. „Reichs­bür­ger“und so­ge­nann­te Selbst­ver­wal­ter er­ken­nen die Bun­des­re­pu­blik als Staat nicht an. Der Ver­fas­sungs­schutz geht nach dem Be­richt da­von aus, dass von den bun­des­weit et­wa 12.600 Reichs­bür­gern 700 im Be­sitz ei­nes Waf­fen­schei­nes sind.

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