Be­zirks­re­gie­rung ge­neh­migt städ­ti­schen Haus­halt für 2017

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - KULTUR -

(web) Re­gie­rungs­prä­si­den­tin An­ne Lüt­kes hat den Haus­halt für die­ses Jahr und die Fort­schrei­bung des Haus­halts­sa­nie­rungs­plans bis 2021 ab­ge­nickt. „Die Stadt Mön­chen­glad­bach weist laut Er­geb­nis­plan für das Jahr 2017 ei­nen Fehl­be­darf von 6,3 Mil­lio­nen Eu­ro aus. Mit rund ei­ner Mil­li­on Eu­ro Über­schuss wird der er­for­der­li­che erst­ma­li­ge Jah­res­aus­gleich 2018 je­doch nur äu­ßerst knapp er­reicht, deut­lich knap­per, als noch in den Vor­jah­ren vor­ge­se­hen“, sagt Lüt­kes.

Zum Hin­ter­grund: Die Stadt ist dem Stär­kungs­pakt Stadt­fi­nan­zen 2012 bei­ge­tre­ten, um die Kon­so­li­die­rungs­hil­fen des Lan­des zu er­hal­ten. Ziel ist ein aus­ge­gli­che­ner Haus­halt in 2018 mit Fi­nanz­hil­fen des Lan­des und ab 2021 oh­ne die­se Hil­fen. „Dass der Aus­gleich er­reich­bar ist, ha­ben be­reits Teil­neh­mer der ers­ten Stu­fe des Stär­kungs­pak­tes mit deut­lich schlech­te­ren Aus­ga­be­be­din­gun­gen be­wie­sen. Auch in Mön­chen­glad­bach se­he ich wei­ter­hin trotz der skiz­zier­ten Ri­si­ken aus­rei­chend Po­ten­zi­al, um die Zie­le des Stär­kungs­pak­tes zu er­rei­chen“, so Lüt­kes wei­ter.

„Das ist ei­ne Be­stä­ti­gung der enor­men Spar­be­mü­hun­gen, die auf dem Weg zu ei­nem aus­ge­gli­che­nen Haus­halt 2018 un­ab­wend­bar wa­ren und auch wei­ter­hin not­wen­dig blei­ben. Erst mit ei­nem aus­ge­gli­che­nen Haus­halt ge­winnt die Stadt den not­wen­di­gen Spiel­raum für wich­ti­ge In­ves­ti­tio­nen zu­rück“, so Ober­bür­ger­meis­ter Hans Wil­helm Reiners. Der ein­ge­schla­ge­ne Weg blei­be be­schwer­lich. Das sieht auch Stadt­käm­me­rer Bernd Ku­ckels so:„Die fi­nan­zi­el­le Si­tua­ti­on der Stadt hat sich po­si­tiv ent­wi­ckelt. Aber noch ha­ben wir das Ziel nicht er­reicht.“

Ins­ge­samt 6,3 Mil­lio­nen Eu­ro um­fasst das für die­ses Jahr pro­gnos­ti­zier­te De­fi­zit, in 2018 wird ein Plus von knapp ei­ner Mil­li­on er­war­tet. Mög­lich ma­chen dies un­ter an­de­rem die his­to­risch nied­ri­gen Zins­sät­ze bei den Kas­sen­kre­di­ten. Der Durch­schnitt des jähr­li­chen Kas­sen­kre­dit­stan­des wird für das Jahr 2017 bei rund 920 Mil­lio­nen Eu­ro lie­gen und soll bis En­de 2020 kon­ti­nu­ier­lich auf et­wa 809 Mil­lio­nen ab­ge­baut wer­den. Bis 2020 soll das Jah­res­er­geb­nis mit knapp neun Mil­lio­nen Eu­ro ab­schlie­ßen.

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