Ju­bi­lä­ums­zug fei­ert 50. Ge­burts­tag

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LOKALES -

(cli) Wenn am Wo­che­n­en­de das gro­ße Schüt­zen­fest Un­ges Pengs­te steigt, dann gibt es ei­nen Zug, der ganz be­son­ders kräf­tig fei­ern wird. Vor 50 Jah­ren grün­de­te sich der Schüt­zen­zug Edel­weiß. Acht jun­ge Män­ner, die al­le­samt Schul­freun­de und Nach­barn wa­ren, ta­ten sich zu­sam­men, um ge­mein­sam das Som­mer­brauch­tum zu be­ge­hen. Am 12. März 1967 be­schlos­sen sie, den neu ge­grün­de­ten Schüt­zen­zug „Edel­weiß“zu nen­nen. Noch im sel­ben Jahr mar­schier­ten die jun­gen Her­ren in Rei­hen der St.-Kat­ha­ri­naJung­ge­sel­len-Bru­der­schaft mit. 1985 wech­sel­te die Grup­pe in die St.-Se­bas­tia­nus-Bru­der­schaft. Aus den Rei­hen des Schüt­zen­zu­ges gin­gen drei Ma­jes­tä­ten her­vor. 1989 war Karl Manns Kö­nig der Jung­ge­sel­len. Heinz Obels, über 25 Jah­re Haupt­mann, war im Jahr 2000 der Mill­en­ni­um-Kö­nig der Se­bas­tia­ner. Ein Jahr spä­ter trug Peter Schlös­ser das Kö­nigs­sil­ber. Mit­glie­der des Schüt­zen­zu­ges be­klei­de­ten zu­dem di­ver­se Äm­ter. So stell­te man zwei Haupt­leu­te, zwei Fah­nen­of­fi­zie­re und ei­nen Fah­nen­schwen­ker. Peter Schlös­ser ist am­tie­ren­der Se­bas­tia­ner-Prä­si­dent. Mit­glied des Edel­weiß-Zu­ges ist zu­dem Ott­mar We­ber. Der Schwa­be reist je­des Jahr ex­tra aus Stuttgart an, um in Kor­schen­broich rhei­ni­sches Brauch­tum zu fei­ern. Von den einst acht jun­gen Män­nern, sind heu­te noch zwei da­bei: Peter Vie­ten und Karl Schlös­ser.

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