Oden­kir­chens Fort­schritt ist eng mit Ke­mal Kuc ver­bun­den

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - SPORT LOKAL - VON KURT THEUERZEIT

Der Lan­des­li­gist kann wirt­schaft­lich und sport­lich durch­at­men und mit ei­ni­ger Zu­ver­sicht in die nächs­te Sai­son bli­cken.

FUSS­BALL Es durf­te ei­ni­ge Ma­le ge­zit­tert wer­den, aber Oden­kir­chen brach­te sich im­mer wie­der schnell in die Bahn, der Ab­grund in­des blieb 05/07 als Dau­er­auf­ent­halt in die­ser Lan­des­li­ga-Sai­son er­spart. Al­lein das ist schon ein Fort­schritt im sport­li­chen Be­reich, der eng mit Trai­ner Ke­mal Kuc ver­bun­den ist. Im wirt­schaft­li­chen Be­reich hat Vor­sit­zen­der Uwe Lüp­pertz für Klar­heit ge­sorgt, nach­dem der Um­bau der An­la­ge an der Bel­ler Müh­le den Ver­ein dort mehr als ge­plant ge­kos­tet hat: „Wir ha­ben ei­ne Lö­sung ge­fun­den, so dass wir un­se­re Ver­pflich­tun­gen im Lau­fe des nächs­ten Jah­res be­gli­chen ha­ben.“Oden­kir- chen kann al­so wirt­schaft­lich und sport­lich durch­at­men und mit ei­ni­ger Zu­ver­sicht in die nächs­te Sai­son bli­cken.

Das hängt vor al­lem mit den Neu­ver­pflich­tun­gen, die der Sport­li­che Lei­ter Ma­thi­as Ko­mor schon früh­zei­tig klar ge­macht hat­te. „Wir muss­ten die Qua­li­tät der Mann­schaft ver­bes­sern. Ke­mal Kuc hat je­den Spie­ler wei­ter ge­bracht, vor al­lem auch das Kol­lek­tiv. Mit den neu­en Spie­lern wol­len wir ei­nen wei­te­ren Schritt nach vor­ne ma­chen und sta­bi­ler wer­den“,. sagt er.

Tat­säch­lich reich­te es für Oden­kir­chen nicht zu ei­ner län­ger­fris­ti­gen Kon­stanz. So­bald das Kol­lek­tiv nicht funk­tio­nier­te, hat­te die Mann­schaft auch ge­gen schwä­che­re Geg- ner kei­ne Chan­ce. Auf der an­de­ren Sei­te ver­zeich­ne­te der Oden­kir­che­ner Ka­der dann schon ein­mal drei Spie­le in Fol­ge Er­fol­ge ge­gen Mann­schaft aus der obe­ren Ta­bel­len­hälf­te. Die Kon­stanz soll nun in der kom­men­den Spiel­zeit ver­bes­sert wer­den.

An­dré Kuh­len ist schon in der End­pha­se der Sai­son er­folg­reich re­ak­ti­viert wor­den und hat der Ab­wehr zu­sätz­li­che Si­cher­heit ge­ge­ben. In der Ab­wehr oder auch im Mit­tel­feld dürf­ten Micha­el Mi­odek (Gie­sen­kir­chen)und Ei­ke Bro­ens (1. FC Vier­sen)zu Ver­stär­kun­gen wer­den. Zu er­war­ten ist das auch von Pas­cal Schmitz, der zu­letzt beim künf­ti­gen Ober­li­gis­ten SV Strae­len spiel­te. Mit Ada­ma Ban­ce und Mar- cel Pohl vom 1. FC Mön­chen­glad­bach dürf­te die Of­fen­si­ve wei­te­re Durch­schlags­kraft er­hal­ten.

„Wir ha­ben durch die Zu­gän­ge si­cher­lich mehr Va­ria­ti­ons­mög­lich­kei­ten und deut­lich an Qua­li­tät ge­won­nen“, ist sich auch Trai­ner Ke­mal Kuc si­cher. Er hat noch ei­ne har­te Zeit vor sich, denn wäh­rend der Som­mer­pau­se muss er in Bel­grad wei­ter sei­ne Trai­ner­aus­bil­dung ab­sol­vie­ren. „Das wird lei­der auch noch ei­ni­ge Zeit in der neu­en Sai­son in An­spruch neh­men. Ich hof­fe, dass ich im Ok­to­ber oder No­vem­ber die Aus­bil­dung ab­schlie­ßen kann“, sagt Ke­mal Kuc. Er hofft, dann we­der um sei­ne Mann­schaft noch um die ab­schlie­ßen­de Prü­fung zit­tern zu müs­sen.

FOTO: HORST HÖCKENDORF

Auf­stiegs-Out­fit: Fortu­na freut sich über den Sieg im Re­le­ga­ti­ons­spiel ge­gen Wick­ra­th­hahn.

FOTO: WIECHMANN

Ke­mal Kuc (hier mit Co-Trai­ner De­jan Bran­ko­vic) zeigt in Oden­kir­chen an, wo es lang geht. An der Kon­stanz sei­nes Teams muss er noch ar­bei­ten.

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