Völ­lers Sohn wird für drei Mo­na­te ge­sperrt

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - SPORT -

HA­GEN (dpa) Die Basketball-Pro­fis Mar­co Völ­ler und Ca­me­ron Wells von den Gie­ßen 46ers sind nach po­si­ti­ven Do­ping­tests je­weils für drei Mo­na­te bis zum 31. Au­gust ge­sperrt wor­den. Nach Ein­schät­zung der An­ti-Do­ping-Kom­mis­si­on des Deut­schen Basketball Bun­des sei der Ver­stoß durch kon­ta­mi­nier­te Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel er­folgt, wie Jo­chen Böhm­cker, An­ti-Do­ping-Be­auf­trag­ter des DBB, auf An­fra­ge be­stä­tig­te. Die Pro­ben wa­ren nach der Bun­des­li­ga-Par­tie der Hes­sen bei den MHP Rie­sen Lud­wigs­burg am 11. Fe­bru­ar ge­nom­men wor­den.

Die Spie­ler und die Na­tio­na­le An­ti-Do­ping-Agen­tur NADA kön­nen ge­gen die Ent­schei­dung der Spruch­kam­mer un­ter Vor­sitz von Wolf­gang Hil­gert vor­ge­hen. Der 28 Jah­re al­te Völ­ler, Sohn von Fuß­bal­lWelt­meis­ter Ru­di Völ­ler, will nach An­ga­ben sei­nes Rechts­an­walts dar­auf ver­zich­ten. „Es ist nicht ge­plant, dass Rechts­mit­tel ein­ge­legt wer­den“, sag­te der An­walt.

Auch vom Ver­ein wird es kei­nen Ein­spruch ge­ben. „Wir sind zwar da­von aus­ge­gan­gen, dass es ei­ne Ver­war­nung gibt. Aber jetzt ha­ben wir das zu ak­zep­tie­ren. Für uns war die Dau­er der Sper­re wich­tig. Nun müs­sen wir da­mit um­ge­hen“, sag­te Gie­ßens Ge­schäfts­füh­rer Hei­ko Schel­berg. Der Ver­ein kon­zen­trie­re sich jetzt voll auf die Sai­son­pla­nung.

Die Sper­ren der bei­den Pro­fis be­gan­nen nach der An­hö­rung am Don­ners­tag, sie sind zu Be­ginn der kom­men­den Sai­son wie­der spiel­be­rech­tigt. Ei­ne so­for­ti­ge Sper­re wird nur ver­hängt, wenn der Sport­ler mit ei­nem Mit­tel er­wischt wird, das ein­deu­tig zum Be­trug ver­wen­det wird.

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