Er­in­ne­run­gen im In­ter­net sind wich­tig

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - KINDERSEITE -

Nicht nur mit Hil­fe von al­ten Fo­to­al­ben kann man sich an ge­stor­be­ne Men­schen er­in­nern. Auch im In­ter­net ha­ben sie Spu­ren hin­ter­las­sen.

ben noch nicht er­fah­ren, dass er ge­stor­ben ist. Um das Face­book-Pro­fil ei­nes ge­stor­be­nen Mäd­chens ging es in die­ser Wo­che auch an ei­nem Ge­richt in der Stadt Ber­lin. Die El­tern des Mäd­chens woll­ten, dass Face­book ih­nen den Zu­gang zur Sei­te ih­rer Toch­ter gibt. Dort woll­ten sie die Nach­rich­ten ih­rer Toch­ter le­sen. Sie woll­ten her­aus­fin­den, was vor dem Tod des Mäd­chens pas­siert war. Das Ge­richt ent­schied je­doch: Face­book muss den El­tern den Zu­gang nicht ge­ben. Den­noch gibt es für Fa­mi­li­en und en­ge Freun­de Mög­lich­kei­ten, sich um die In­ter­net-Pro­fi­le ei­nes ge­stor­be­nen Men­schen zu küm­mern. Man­che las­sen sol­che Pro­fi­le lö­schen. „Das ist aber nicht oh­ne Wei­te­res mög­lich“, er­klärt Bar­ba­ra St­ein­hö­fel. Man braucht un­ter an­de­rem be­son­de­re Nach­wei­se. Au­ßer­dem kön­nen An­ge­hö­ri­ge die Face­book-Sei­te in ei­nen spe­zi­el­len Ge­denk-Zu­stand ver­set­zen las­sen. So ha­ben Men­schen ei­nen wei­te­ren Ort, der sie an den Ver­stor­be­nen er­in­nert. dpa

FO­TO: DPA

Die­se Wo­che ur­teil­te ein Ge­richt, ob man ein Face­book-Kon­to er­ben kann.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.