Tä­ter bre­chen meh­re­re Au­tos im Um­feld des Bö­kel­bergs auf

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - KRUSCHEL ERKLÄRT’S - VON DIE­TER WE­BER

War es ei­ne Ban­de, die es auf ei­nen be­stimm­ten Au­to­typ ab­ge­se­hen hat? Meh­re­re Hun­de schlu­gen nicht an.

Den gest­ri­gen Pfingst­mon­tag hat­te sich Ma­thi­as Schwerdtfe­ger et­was an­ders vor­ge­stellt. Als er mit sei­nem Hund mor­gens zu ei­nem län­ge­ren Spa­zier­gang auf­bre­chen woll­te, war die Vor­freu­de da­hin: Au­to­auf­bre­cher hat­ten in der Nacht auf ges­tern die hin­te­re Schei­be sei­nes BMW ein­ge­schla­gen und das Lenk­rad mit den da­hin­ter lie­gen­den Air­bags ge­stoh­len. Es blieb nicht der ein­zi­ge Fall: Auch bei Nach­barn wa­ren die Tä­ter ak­tiv. Ins­ge­samt fünf Fahr­zeu­ge im Um­feld des al­ten Bö­kel­berg­sta­di­ons wur­den auf­ge­bro­chen, die Un­be­kann­ten hat­ten es auf Len­k­rä­der, Na­vis und an­de­res Au­to-In­te­ri­eur ab­ge­se­hen. Schwerdtfe­ger: „Die Po­li­zei ver­mu­tet, dass es ei­ne Ban­de ist, die es ge­zielt auf ei­nen Au­to­typ ab­ge­se­hen hat und ver­mut- lich im Auf­trag be­stimm­te Au­to­tei­le be­schaf­fen soll. Denn mein Nach­bar fährt eben­falls ei­nen BMW.“

Wie rou­ti­niert die Au­to­auf­bre­cher vor­ge­gan­gen sind, zeigt auch die­se Tat­sa­che: We­der der Hund von Schwerdtfe­ger noch an­de­re Vier­bei­ner in der Nach­bar­schaft ha­ben an­ge­schla­gen. „Hier gibt es meh­re­re Hun­de­hal­ter. Nor­ma­ler­wei­se re­agie­ren die Hun­de. Wenn ei­ner bellt, schla­gen auch die an­de­ren an. Die Tä­ter müs­sen of­fen­bar äu­ßerst lei­se vor­ge­gan­gen sein“, sagt Schwerdtfe­ger. Die Po­li­zei be­stä­tig­te ges­tern die Auf­brü­che im Be­reich des Bö­kel­bergs. Es sei­en al­les hö­her­wer­ti­ge Fahr­zeu­ge ge­we­sen. Man er­mit­te­le, aber es ge­be bis­lang kei­nen Hin­weis auf Tat­ver­däch­ti­ge. Für Schwerdtfe­ger und sei­ne Nach­barn war die Fei­er­tags­ru­he da­hin: Sie muss­ten ih­re Au­tos ab­schlep­pen las­sen.

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