Kre­dit­kar­te lohnt meist im Aus­land

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LOKALES - VON MAXIMILIAN KRO­NE

Mit dem Plas­tik­geld kann man sich auf Rei­sen Zeit und Pro­ble­me spa­ren.

Wer schon ein­mal in die USA ge­reist ist, wird es wis­sen: Dort geht we­nig oh­ne ei­ne Kre­dit­kar­te. Aber auch in vie­len an­de­ren Län­dern ist die klei­ne Plas­tik­kar­te das an­ge­se­hens­te Zah­lungs­mit­tel. Be­son­ders jun­ge Leu­te, die ei­ne län­ge­re Rei­se ins Aus­land oder ein Work-and-Tra­vel pla­nen, soll­ten sich zu­vor über die Zah­lungs­mög­lich­kei­ten in­for­mie­ren. Tipps gibt es im In­ter­net und bei je­der Bank. Der Krea­ti­vi­tät sind da­bei kei­ne Gren­zen ge­setzt. Vie­le Geld­in­sti­tu­te bie­ten in­zwi­schen in­di­vi­du­ell ge­stal­te­te Kar­ten an, so hat man bei der Rei­se dann auch im­mer ei­ne per­sön­li­che Er­in­ne­rung oder die An­sicht der Hei­mat mit da­bei.

Ob mit oder oh­ne be­son­de­res Mo­tiv, die Kre­dit­kar­te er­hö­he die Chan­ce er­heb­lich, oh­ne Pro­ble­me im Ur­laub zu be­zah­len, meint Hen­drik Schot­ten von der Stadt­spar­kas­se in Mön­chen­glad­bach. „Die Ak­zep­tanz der Kar­te ist im Aus­land ein­fach sehr hoch und es ist im­mer rat­sam, ei­ne Al­ter­na­ti­ve zur EC-Kar­te mit auf Rei­sen zu ha­ben“, sagt er. Gleich­zei­tig be­steht aber auch die Ver­su­chung, viel Geld aus­zu­ge­ben. Denn die Abrech­nung kommt erst mit ei­ni­ger Ver­zö­ge­rung. „El­tern, de­ren Kin­der im Aus­land sind, ha­ben zum Bei­spiel die Mög­lich­keit, ei­ne Pre­paid-Kre­dit­kar­te ein­zu­rich­ten. Dort lädt man dann im Vor­feld ei­nen selbst be­stimm­ten Be­trag drauf und es kann nur in­ner­halb die­ses Rah­mens ver­fügt wer­den. Ist die­ser auf­ge­braucht, kann die Kar­te wie­der per Über­wei­sung auf­ge­la­den wer­den“, er­klärt Hen­drik Schot­ten. Im Ge­gen­satz zum Bar­geld ist bei ei­nem Ver­lust bzw. ei­nes Dieb­stahls nur die Kar­te weg, aber nicht das Geld auf der Kar­te. „In die­sem Fall soll­te die Kre­dit­kar­te so­fort ge­sperrt wer­den. Da­für gibt es ei­ne 24-St­un­den-Hot­li­ne“, so Schot­ten.

Ein weiterer Vor­teil der Kre­dit­kar­te ist das ein­fa­che Be­zah­len im In­ter­net. Denn auf na­he­zu al­len Por­ta­len wird die­se Form der Be­zah­lung ak­zep­tiert, weil ei­ne Flug- oder Ho­tel­bu­chung in man­chen Fäl­len mit der EC-Kar­te nicht mög­lich ist, eben­so wie an ei­ni­gen Maut- und Tank­sta­tio­nen, wie bei­spiels­wei­se in Frank­reich. Dort soll­te man sich nicht dar­auf ver­las­sen, im­mer mit Bar­geld zah­len zu kön­nen. „Ehe al­so der Tank leer ist oder sich die Schran­ke nicht öff­net, lie­ber ei­ne Kre­dit­kar­te mit­neh­men“, emp­fiehlt Hen­drik Schot­ten. Bei vie­len Geld­in­sti­tu­ten ist ei­ne kos­ten­lo­se Kre­dit­kar­te in­zwi­schen Teil des Kon­tos. In­ter­es­sier­te soll­ten sich da­her vor ei­ner Rei­se bei ih­rer Bank über die­sen Ser­vice er­kun­di­gen. Die Se­rie Mäu­se, Moos und Mehr ist ei­ne Ko­ope­ra­ti­on von Rhei­ni­scher Post und der Stadt­spar­kas­se Mön­chen­glad­bach.

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