Ein­sei­tig

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LOKALES -

In der Ko­lum­ne „Un­ter­schrif­ten – echt für die Ton­ne“wird ei­ne Mei­nung ver­tre­ten, die oh­ne Ge­gen­ar­gu­men­te sehr ein­sei­tig ist. Klei­ne, auf den Haus­halt aus­ge­rich­te­te Ton­nen, die sich meh­re­re Haus­hal­te tei­len, sind in ei­ner Miet- oder Ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft oft ein Pro­blem. Müll­ver­mei­dung und -tren­nung las­sen nach, und die La­ge­rung bei ver­län­ger­ten Ab­hol­zy­klen führt zu Ge­ruchs­be­läs­ti­gun­gen durch un­ter­schied­li­che Müll­ver­pa­ckungs­me­tho­den. Ei­ne An­zahl von gro­ßen Ge­fä­ßen, ge­leert und dann wild auf den Geh­we­gen vom Ent­sor­ger ab­ge­stellt, blo­ckie­ren die­se (wie bei blau­en und brau­nen Ton­nen). Gro­ße, schwe­re Ge­fä­ße müs­sen aus dem Kel­ler ge­bracht wer­den, dies kann von Haus­ver­wal­tung oder Ent­sor­ger kos­ten­pflich­tig ge­tä­tigt wer­den. Die Pro­ble­me ken­ne ich aus an­de­ren Kom­mu­nen. Für gel­be Sä­cke, die auf­ge­ris­sen sind oder auf die Stra­ße ge­ra­ten, gibt es Ver­ur­sa­cher. Ge­nau wie für die tol­len Cle­an-up-Hun­de­kot­beu­tel – die­se wer­den mit Kot ge­füllt, ge­kno­tet und dann in die Ecke ge­wor­fen, Ver­rot­tung wird ver­hin­dert. Ich hof­fe, wir er­fah­ren eher ei­ne Ver­kehrs­ver­bes­se­rung als ei­ne Ve­rän­de­rung der Müll­ge­fä­ße. Wer­ner Ude Dort­hau­sen

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