Groß­ak­tio­när zieht sich bei Ro­cket kom­plett zu­rück

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - WIRTSCHAFT -

STOCKHOLM/BER­LIN (dpa) Der Groß­ak­tio­när Kin­ne­vik aus Schwe­den steigt end­gül­tig bei der Ber­li­ner Start-up-Schmie­de Ro­cket In­ter­net aus. Wie Kin­ne­vik ges­tern be­kannt­gab, wird die Be­tei­li­gungs­ge­sell­schaft 10,9 Millionen Ro­cket-Ak­ti­en bei in­sti­tu­tio­nel­len In­ves­to­ren plat­zie­ren. Dies ent­spricht dem kom­plet­ten Ak­ti­en­pa­ket von zu­letzt rund 6,6 Pro­zent. Dem Kurs der Ro­cket-In­ter­net-Ak­tie be­kam die Neu­ig­keit nicht gut. Er rutsch­te zu­letzt um fast fünf Pro­zent ab. Der schwe­di­sche An­teils­eig­ner hat­te be­reits im Fe­bru­ar Ro­cket-An­tei­le mit Ge­winn ver­sil­bert und da­mals sein En­ga­ge­ment hal­biert. Die Ge­schäfts­mo­del­le sei­en sich im­mer ähn­li­cher, weil Ro­cket nicht mehr in nur ganz jun­ge, son­dern in­zwi­schen auch in grö­ße­re Fir­men in­ves­tie­re, hat­te Kin­ne­vik-In­te­rims­chef Jo­akim An­ders­son ge­sagt. In der Ver­gan­gen­heit war es je­doch auch an­geb­lich im­mer wie­der zu Streit über den Kurs zwi­schen Ver­tre­tern von Kin­ne­vik und der Ro­cket-Füh­rung ge­kom­men.

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