Dex­troE­ner­gy­schei­tert vor dem EuGH

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - WIRTSCHAFT -

LUXEMBURG (dpa)- Der deut­sche Her­stel­ler Dex­tro Ener­gy darf wei­ter nicht mit an­geb­li­chen ge­sund­heit­li­chen Vor­zü­gen von Trau­ben­zu­cker wer­ben. Der Eu­ro­päi­sche Ge­richts­hof (EuGH) wies ges­tern ei­ne Kla­ge des Un­ter­neh­mens ab. Die­ses woll­te sein Pro­dukt mit Sät­zen wie „Glu­co­se un­ter­stützt die nor­ma­le kör­per­li­che Be­tä­ti­gung“an­prei­sen und be­rief sich un­ter an­de­rem auf ei­ne wis­sen­schaft­li­che Ex­per­ti­se, die den Nut­zen von Trau­ben­zu­cker für kör­per­li­che Be­tä­ti­gung be­stä­tig­te. Die Kom­mis­si­on hielt da­ge­gen, die Wer­be­sät­ze ver­wirr­ten die Ver­brau­cher. Grund­sätz­lich wer­de schließ­lich emp­foh­len, we­ni­ger Zu­cker zu kon­su­mie­ren. Schon in der ers­ten In­stanz hat­te das EU-Ge­richt der Kom­mis­si­on Recht ge­ge­ben. In ei­ner eu­ro­päi­schen Ver­ord­nung ist fest­ge­legt, wel­che Art ge­sund­heits­be­zo­ge­ner An­ga­ben Un­ter­neh­men ver­wen­den dür­fen.

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